Huawei Watch GT 7: 21 Tage Akku zeigt Apple die kalte Schulter

Während Apple und Samsung uns seit Jahren vorgaukeln, dass ein einziger Tag Akkulaufzeit bei einer Oberklasse-Smartwatch das höchste der Gefühle sei, lacht Huawei einmal laut. Die Chinesen haben auf dem Event in München die neue Huawei Watch GT 7 und Watch GT 7 Pro vorgestellt – und ballern mal eben bis zu 21 Tage Laufzeit aus dem neuen Silizium-Stapelakku. Selbst im dauerhaften GPS-Einsatz beim Trailrunning stehen bis zu 51 Stunden auf dem Datenblatt. Da macht die Konkurrenz schon nach den ersten Höhenmetern schlapp.
Aber Akku ist nicht alles. Huawei dreht diesmal das typische „Höher, Schneller, Weiter“-Gehabe um und bringt den neuen Leistungsfähigkeits-Score. Das System analysiert morgens anhand deiner Schlafdaten, der Herzfrequenzvariabilität (HRV), Stresswerte und Kalorien deinen Zustand auf einer Fünf-Stufen-Skala. Statt dich stumpf zum Schwitzen zu peitschen, sagt dir die Uhr klipp und klar: „Leg heute lieber die Beine hoch!“ Das wurde aber auch verdammt noch mal Zeit in einer Welt voller Fitness-Druck.

Ski-Tricks ohne GPS und Warnung vor der nächsten Kurve
Für Wintersportler hat Huawei ein paar extrem clevere Kniffe verbaut. Ein neues Multi-Sensorsystem erkennt auf der Piste automatisch, ob ihr auf Ski oder Board steht – und zwar komplett ohne GPS-Signal in der Halle. Die Uhr unterscheidet fehlerfrei zwischen der tatsächlichen Abfahrt und dem Ausruhen im Skilift. Dazu kommen Karten von über 3.000 Skigebieten direkt auf dem Display, eine G-Force-Messung in Carving-Kurven und die „Team-Up“-Funktion, mit der ihr eure Kumpels im Schnee nicht verliert. Ob man den Fliehkraft-Wert jetzt wirklich beim Einkehrschwung braucht? Geschenkt, aber die Offline-Navi am Handgelenk ist Gold wert.
Auch Rennradfahrer bekommen sinnvolle Features serviert. Das System erstellt vor der Fahrt ein Höhenprofil der Steigungen und warnt dich per Vibration und Sprachansage proaktiv vor zu schnellem Anfahren an scharfe Kurven. Auf dem knallhellen AMOLED-Display mit wahnwitzigen 3.000 Nits Spitzenhelligkeit lässt sich das Ganze selbst im prallsten Sonnenlicht ohne Zusammenkneifen der Augen ablesen.

Pro-Modell bringt Titan, Saphirglas und EKG-Messung
Technisch gibt es zwischen der Standard-GT-7 (41 mm und 46 mm) und der Watch GT 7 Pro deutliche Unterschiede beim Material und der Sensorik. Das Pro-Modell kommt mit einem edlen Titangehäuse, Keramikrückseite, Saphirglas und 40 Meter Tauchtiefe daher. Zudem liefert nur die Pro-Version eine echte EKG-Funktion für die Herzgesundheit, erweiterte Golfplatz-Karten für über 17.000 Kurse sowie spezielle Trailrunning-Modi.
Über Curve Pay klappt das kontaktlose Bezahlen endlich sowohl unter Android als auch unter iOS ohne nervige Hürden. Preislich geht es offiziell ab 249 Euro für die GT 7 los, während die GT 7 Pro ab 379 Euro startet. Wer zum Launch bis Mitte Oktober zuschlägt, streicht noch 50 Euro Rabatt, ein Zusatzarmband und Garantie-Pakete ein. Preislich ist das im Vergleich zur überteuerten Apfel-Konkurrenz eine extrem starke Ansage.
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