HyperOS 3.1 bei Xiaomi: 85 Prozent der Geräte versorgt, doch viele Mittelklasse-Geräte warten noch

Xiaomi hat den Rollout von HyperOS 3.1 im April 2026 gestartet und kommt damit erstaunlich zügig voran. Bereits 85 Prozent der berechtigten Geräte haben das Update erhalten. Das ist für einen Hersteller dieser Größe eine starke Quote, besonders weil High-End-Modelle weitgehend abgedeckt sind.
Trotzdem bleiben noch etliche Nutzer außen vor. Vor allem in der Redmi- und Poco-Reihe harren zahlreiche Modelle auf das Update. Dazu zählen der Note 15 Pro 4G, Note 14 4G, Note 14 Pro 5G, 14C, 13, 13X, A4, A3 Pro sowie verschiedene Redmi Pads und Poco-Modelle wie M7 4G, M6, C85 4G, C75 und C75 5G. Xiaomi nennt keine genauen Gründe für die Verzögerungen, typischerweise stecken aber kritische Bugs in den Tests, notwendige Anpassungen für schwächere Prozessoren oder regionale Zertifizierungen dahinter.
Das Update selbst geht deutlich über einen reinen Wartungspatch hinaus. Besonders auffällig ist „Hyper Island“, das erstmals auch auf Tablets verfügbar wird und auf Smartphones für deutlich flüssigere Animationen, bessere Einbindung von Drittanbieter-Apps und intuitiveres Echtzeit-Tracking sorgt. Die neue „Recent Apps“-Übersicht erinnert optisch etwas an iOS, setzt auf vertikales Scrollen und moderne Wischgesten. Der Sperrbildschirm lässt sich umfangreicher anpassen, inklusive Tiefeneffekten und neuen Widget-Optionen.
Ein praktischer Neuzugang ist die native AirPods-Unterstützung. Nutzer können die Kopfhörer per Pop-up schnell koppeln, die Geräuschunterdrückung steuern und Spatial Audio nutzen. Dazu kommt „Super OTA“, das Updates schneller und stabiler installieren soll.
Parallel arbeitet Xiaomi bereits am nächsten großen Schritt. HyperOS 4 basiert auf Android 17 und wird derzeit in Developer Previews für Flaggschiffe wie das Xiaomi 17, 17 Ultra und 15T Pro getestet. Es soll ein solides Upgrade mit stärkerer KI-Integration und umfassenden Systemverbesserungen werden.
Xiaomi zeigt mit HyperOS 3.1, dass der Hersteller beim Software-Tempo deutlich aufgeholt hat – zumindest bei den teureren Geräten. Die verbliebenen Budget- und Mittelklasse-Modelle zeigen jedoch, dass nicht alle Nutzer gleich schnell profitieren. Käufer günstigerer Xiaomis müssen noch auf die neuen Features warten.
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