iPhone 18 Pro & Foldable: Apple reicht die explodierenden Hardware-Kosten an uns weiter

Vorder- und Rückseite des möglichen Apple iPhone Fold
Quelle: Weibo Ice Universe
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Das iPhone 18 Pro und das erste faltbare iPhone sprengen im kommenden September offenbar sämtliche bisherigen Preisgrenzen. Übereinstimmende Berichte chinesischer Leaker wie „Fixed Focus Digital“ und Analysten wie Mark Gurman bestätigen eine drastische Preisanpassung nach oben. Die aktuelle iPhone-Generation blieb noch verschont. Die Kostenfalle schnappt im Herbst laut den Insidern jedoch voll zu.

Apple hat Preisschwankungen in der Lieferkette jahrelang souverän intern abgefedert. Cupertino reicht diese explodierenden Bauteilkosten nun direkt an den Endkunden durch. Dieser Schritt markiert einen ungewohnten Strategiewechsel. Der Druck auf die Profitabilität ist angesichts der knallharten Halbleiter-Preise offensichtlich zu groß geworden.

Die Datenbanken spucken konkrete Zahlenfolgen für das kommende Line-up aus.

  • Faltbares iPhone (+20% Preisaufschlag): Das Premierengerät knackt voraussichtlich mühelos die 2.000-US-Dollar-Grenze. Modelle mit maximaler Speicherausstattung könnten laut Analyst Ming-Chi Kuo sogar die absurde Marke von 3.000 US-Dollar anvisieren.
  • iPhone 18 Pro (ab 1.220 USD): „Digital Chat Station“ prognostiziert einen Startpreis von knapp 10.000 Yuan in China. Dieser Wert bedeutet umgerechnet auf den US-Markt einen Anstieg von rund 11 Prozent gegenüber dem aktuellen iPhone 17 Pro.
  • iPhone 18 Pro Max (bis 1.400 USD): Der Leaker „Instant Digital“ rechnet beim 256-GB-Modell mit einem saftigen Preissprung von 15 bis 20 Prozent. Die Kalifornier rufen für ein klassisches Barren-Smartphone somit bald absolute Luxuspreise auf.

Die Ursache für diesen Preisschock liegt tief in der globalen Halbleiter-Lieferkette. TechInsights kalkuliert die Kosten allein für den LPDDR-DRAM-Speicher im iPhone 18 Pro auf rund 145 US-Dollar. Dieser Wert entspricht einem gewaltigen Sprung im Vergleich zu den 39 US-Dollar der Vorgängergeneration. Die gesamten Materialkosten (Bill of Materials) des Geräts klettern dadurch um gut 25 Prozent.

Die Speicherchiphersteller haben die Produktionskapazitäten nach dem letzten Preisverfall künstlich verknappt. Sie diktieren folglich nun die Konditionen auf dem Weltmarkt. Apple-CEO Tim Cook vergleicht diese Kostenexplosion bei RAM- und NAND-Flash-Komponenten treffend mit einem „Jahrhunderthochwasser“. Der Konzern muss den Startpreis des Pro-Modells laut Wall Street Journal zwingend auf mindestens 1.399 US-Dollar hieven, um die gewohnte Gewinnmarge zu halten.


Quelle: Bloomberg | Fixed Focus Digital

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert