Jetzt also doch? Samsung plant wohl Preiserhöhungen bei der Galaxy S26-Reihe

Die weltweite Verknappung von Speicherchips infolge des KI-Booms bringt die Smartphone-Branche zunehmend in Bedrängnis. Auch Samsung spürt die stark gestiegenen Kosten für RAM und andere zentrale Bauteile. Konzernchef TM Roh deutete im Vorfeld der CES an, dass höhere Produktionskosten Preisanpassungen bei neuen Geräten nahezu erzwingen könnten – auch wenn das Unternehmen versucht, die Belastung für Käufer so gering wie möglich zu halten.
Besonders im Fokus steht die Galaxy‑S26‑Reihe, deren Präsentation für den 25. Februar 2026 erwartet wird. Berichte aus Südkorea sprechen von einem möglichen Aufpreis zwischen 30 und 60 US‑Dollar für alle drei Modelle. Gleichzeitig soll der Preis in den USA unverändert bleiben, um im direkten Wettbewerb mit Apple nicht ins Hintertreffen zu geraten, falls der Konkurrent seine Preise stabil hält.
TM Roh machte deutlich, dass kein Hersteller der aktuellen Kostenspirale entkommen könne. Er rechnet damit, dass 2026 in vielen Bereichen der Unterhaltungselektronik höhere Preise unvermeidbar werden. Parallel dazu entwickelt sich der Markt für faltbare Smartphones langsamer als prognostiziert. Samsung führt dies auf technische Herausforderungen und noch nicht ausgereifte Software zurück, bleibt jedoch optimistisch: In zwei bis drei Jahren sollen Foldables den Massenmarkt erreichen – selbst wenn Apple bereits in diesem Jahr mit einem eigenen Modell einsteigt.
Für Verbraucher deutet sich damit ein Wandel an. Die Phase stetig wachsender Leistung bei stabilen Preisen könnte vorerst enden, während Hersteller versuchen, steigende Kosten und neue Produktkategorien gleichzeitig zu bewältigen.
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