Nintendo Switch 2: Update 23.0.0 bringt VRR und Lizenz-Fix

Nintendo Switch 2 auf roten Hintergrund
Quelle: Nintendo
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Nintendo hat das System-Update 23.0.0 für die Switch 2 freigeschaltet und liefert damit Funktionen nach, auf die viele Spieler seit dem Verkaufsstart gewartet haben. Neben der VRR-Unterstützung im TV-Betrieb schraubt der Hersteller an der Lizenzverwaltung der virtuellen Softwarekarten sowie an den Komforteinstellungen. Die Aktualisierung lädt in der Regel automatisch, sobald die Konsole mit dem Internet verbunden ist, lässt sich aber auch manuell über die Systemeinstellungen anstoßen.

VRR im TV-Modus erfordert separates Dock-Update

Die wohl wichtigste Neuerung betrifft die visuelle Darstellung am Fernseher: Nintendo reicht endlich den Support für VRR (Variable Refresh Rate) nach. Das Feature passt die Bildwiederholrate des Fernsehers dynamisch an die Bildrate des jeweiligen Spiels an, um störendes Ruckeln oder Bildzerreißen zu verhindern. Voraussetzung bleibt allerdings, dass sowohl der genutzte Fernseher als auch das jeweilige Spiel die Technologie unterstützen.

Eine wichtige Stolperfalle gibt es bei der Einrichtung: Die Funktion lässt sich erst nutzen, nachdem auch das Dock der Switch 2 ein eigenes Firmware-Update erhalten hat. Die passenden Schalter sind nach der Installation in den Einstellungen unter dem Menüpunkt Informationen zur Videoausgabe zu finden.

Virtuelle Softwarekarten bekommen flexiblere Lizenzen

Ebenfalls überarbeitet wurde die Handhabung virtueller Softwarekarten. Im Home-Menü lässt sich ab sofort präzise verwalten, welche Konsolen Zugriff auf die jeweiligen Karten besitzen. Das löst ein bekanntes Frust-Szenario im Alltag: War eine Softwarekarte bisher auf einer anderen Konsole blockiert – etwa weil diese offline oder ausgeschaltet war – blieb das Spiel verschlossen.

Mit Version 23.0.0 lässt sich ein solches Spiel nun über eine Online-Lizenz starten. Diese Rettungsoption funktioniert allerdings ausschließlich mit dem Account des ursprünglichen Käufers. Zudem erlaubt das Betriebssystem ab sofort einen direkten Systemtransfer von einer Switch 2 auf ein anderes Exemplar derselben Generation.

Handheld-Boost, Audio-Profile und GameChat-Optimierungen

Auch beim Komfort legt Nintendo nach. Der Handheld-Modus-Boost lässt sich nun direkt über die Schnelleinstellungen aktivieren. In diesem Menü lassen sich ab sofort auch alternative Controller bedienen, selbst wenn die Joy-Con 2 an der Konsole angesteckt bleiben.

Für Multi-TV-Setups stehen im Audiobereich nun individuelle Speicherplätze bereit: Bildschirmeinstellungen und Soundprofile lassen sich jetzt separat für jeden genutzten Fernseher sichern.

Im GameChat wird ab sofort die Historie früherer Unterhaltungen angezeigt, Gespräche können ohne vorherige Einladung gestartet werden und die Ansicht lässt sich per C-Knopf skalieren. Zudem fasst das Profil die Spielaktivitäten desselben Titels nun konsolenübergreifend zusammen. Abgerundet wird das Paket durch Hintergrundmusik im Mii-Editor samt Export via QR-Code sowie allgemeine Stabilitätsanpassungen. Falls die Installation während des Vorgangs hängen sollte, rät Nintendo zu einem schlichten Neustart der Konsole vor dem nächsten Versuch.

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