Samsung Galaxy A57 zeigt schon jetzt, wohin die Reise geht: Komplette Spezifikationen sind da

Samsung Galaxy A37 und Galaxy A57 Kamera-Design
Quelle: Dux Ducis

Manchmal verraten Zertifizierungsstellen mehr über ein neues Smartphone als jede Marketingkampagne. Beim Samsung Galaxy A57 ist genau das passiert. Erst tauchte das Gerät in Chinas 3C‑Datenbank auf, jetzt liegt auch der TENAA‑Eintrag vor – und der zeichnet ein ziemlich klares Bild davon, wie Samsung seine Mittelklasse 2026 positionieren will. Nicht spektakulär, aber auffällig konsequent.

Der erste Eindruck: Das A57 wird dünner. Und leichter. 6,9 Millimeter Gehäusedicke und 182 Gramm sind in dieser Klasse eher ungewöhnlich, vor allem wenn man bedenkt, dass Samsung gleichzeitig einen 5.000‑mAh‑Akku unterbringt. Das ist ein Punkt, der im Alltag mehr ausmacht, als man denkt. Viele Mittelklassegeräte wirken inzwischen wie kleine Ziegelsteine – das A57 scheint sich bewusst davon abzusetzen.

Das Display bleibt bei 6,6 Zoll, Full HD+, vermutlich AMOLED. TENAA nennt nur „16 Millionen Farben“, aber das ist bei Samsung inzwischen ein ziemlich sicheres Indiz. Der Fingerabdrucksensor wandert wieder unter das Panel, was zur aktuellen Designsprache der A‑Serie passt. Keine Experimente.

Unter der Haube wird es interessanter. Der Exynos 1680 taucht inzwischen in mehreren Leaks auf, inklusive Geekbench‑Eintrag. Die CPU‑Cluster – 2,9 / 2,6 / 1,95 GHz – deuten auf ein Setup hin, das irgendwo zwischen Effizienz und Mittelklasse‑Power balanciert. Dazu kommt die Xclipse‑GPU auf AMD‑Basis, die Samsung seit ein paar Jahren in dieser Linie testet. Ob das im Alltag wirklich spürbar ist, hängt stark vom Firmware‑Update‑Tuning ab. Samsung hat bei der A‑Reihe aber zuletzt gezeigt, dass man die Softwarepflege ernster nimmt. Sechs Jahre Updates beim A56 waren ein Statement.

Die Kamera bleibt dagegen konservativ. 50 MP Hauptsensor, 12 MP Ultraweitwinkel, 5 MP Makro. Keine Überraschungen, keine neuen Sensorgrößen. Ein Sony‑IMX906‑Gerücht schwirrt herum, aber das ist noch nicht bestätigt. Die Frontkamera bleibt bei 12 MP. Wer große Sprünge erwartet hat, wird hier nicht fündig.

Beim Akku gibt es dagegen Klarheit: 4.905 mAh Nennkapazität, also rund 5.000 mAh typisch. 45‑Watt‑Laden ist bestätigt – ein angenehmer Vorteil gegenüber vielen anderen Mittelklassegeräten, die bei 25 Watt festhängen. Bluetooth‑Sicherheit, NFC, 5G, Wi‑Fi, Fast Pair – alles drin, was man 2026 erwarten darf.

Spannend ist der Zeitplan. Samsung scheint die A‑Serie dieses Jahr vorzuziehen. Statt März oder April wird über Februar gesprochen, also kurz vor dem Galaxy S26‑Launch. Risiken gibt es trotzdem. Der Exynos‑Chip muss sich beweisen, gerade im Vergleich zu den Snapdragon‑Varianten anderer Hersteller. Und die Kamera könnte für manche Nutzer zu wenig Fortschritt bieten. Aber insgesamt wirkt das Samsung Galaxy A57 wie ein Gerät, das bewusst auf Alltagstauglichkeit setzt: dünn, leicht, solide Akkulaufzeit, lange Update‑Versorgung. Kein Show‑Stopper, aber ein verlässlicher Begleiter.


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