Samsung Galaxy Tab S12: Dreiste Aufpreise geleakt

Renderbilder aus allen Blickwinkeln zum kommenden Samsung Galaxy Tab S12 Ultra
Quelle: X/Twitter @OnLeaks
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Samsung zieht die Daumenschrauben bei den Preisen unvermindert weiter an. Frische Leaks aus den USA enthüllen die Verkaufe-Preise für das Galaxy Tab S12+ und das gigantische Galaxy Tab S12 Ultra vor der offiziellen Premiere im nächsten Monat. Wer gehofft hatte, dass der Marktführer nach den letzten Erhöhungen eine Pause einlegt, wird bitter enttäuscht.

Die neuen Zahlen zeigen eine harte Realität: Samsung verlangt spürbar mehr Geld für Hardware, die sich im Vergleich zu den Vorgängern kaum verändert hat. Ein reiner Prozessortausch rechtfertigt diese Aufschläge jedenfalls nicht. Das ist preislich leider völlig daneben.

Ultra-Modell knackt fast die 2.000-Euro-Marke

Wer das Spitzenmodell ins Auge fasst, muss stark sein. Das Galaxy Tab S12 Ultra startet in den USA mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher bei 1.399,99 US-Dollar (umgerechnet ca. 1.280 Euro netto; mit deutscher Mehrwertsteuer entspricht das rund 1.520 Euro). Für die Variante mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher werden 1.599,99 US-Dollar (ca. 1.470 Euro netto / 1.750 Euro brutto) fällig. Die absolute Spitze mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher schlägt mit irren 1.999,99 US-Dollar (ca. 1.835 Euro netto / 2.185 Euro brutto) zu Buche.

Zur Einordnung: Das Galaxy Tab S11 Ultra ging ursprünglich deutlich günstiger an den Start und wurde erst vor wenigen Monaten um 100 Dollar verteuert. Verglichen mit dem ursprünglichen Launch-Preis des S11 Ultra verlangt Samsung für das 1-TB-Topmodell des S12 Ultra nun fast 400 Dollar mehr. Dafür gibt es im Grunde nur den neuen MediaTek Dimensity 9500. Ob man das wirklich braucht?

Galaxy Tab S12+ verfehlt das Preis-Leistungs-Ziel

Auch das kleinere Galaxy Tab S12+ legt preislich deutlich zu. Die Ausführung mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher steht bei 1.199,99 US-Dollar (ca. 1.100 Euro netto / 1.310 Euro brutto). Für 512 GB Speicher steigen die Kosten auf 1.399,99 US-Dollar (ca. 1.280 Euro netto / 1.520 Euro brutto), während das 5G-Modell mit 256 GB Speicher bei 1.349,99 US-Dollar (ca. 1.240 Euro netto / 1.475 Euro brutto) liegt.

Zum Vergleich: Das weitgehend identisch dimensionierte Tab S10+ feierte 2024 seinen Einstand noch ab 999 US-Dollar. Samsung schlägt hier also rund 100 bis 200 Dollar auf das gewohnte Preisniveau drauf. Das wurde aber auch Zeit für Gegenwind, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis gerät dadurch gehörig ins Wanken.

Starke Konkurrenz setzt Samsung gewaltig unter Druck

Diese Preispolitik ist besonders mutig, da die Alternative aus Cupertino keineswegs schläft. Ein 13-Zoll iPad Pro mit Apple-Silizium startet regulär bei 1.499 US-Dollar und fällt im Handel regelmäßig auf 1.399 US-Dollar. Das iPad Pro 11 gibt es ab 1.199 US-Dollar. Auch Microsoft ist mit dem Surface Pro ab 1.199,99 US-Dollar (16 GB RAM) voll im Rennen, während das Lenovo Legion Tab Gen 5 mit Snapdragon-Power bereits für rund 680 US-Dollar zu haben ist.

Wie gewohnt werden kurz nach der Veröffentlichung die ersten Cashback-Aktionen und Umtauschprämien folgen. Dennoch dürfte es für Samsung verdammt schwer werden, diese drastischen Preissteigerungen rein über Marketing abzufangen.

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