Sicherheits-Patches im Juni: Samsung flickt 45 Lecks auf Galaxy-Geräten

Samsung stopft im Juni 2026 insgesamt 45 Sicherheitslücken auf seinen Smartphones. Der Hersteller veröffentlichte die Details dazu auf seiner Support-Seite. Die Verteilung auf die ersten Handys startet in den nächsten Tagen.
Betroffen sind Smartphones, faltbare Geräte und Tablets der Galaxy-Reihe. Der Patch setzt sich aus allgemeinen Google-Lösungen und eigenen Samsung-Updates zusammen. Fünf der behobenen Fehler stufen die Entwickler als kritisch ein.
Exynos-Chips erhalten Extra-Schutz
Der genaue Umfang der Software-Pakete hängt vom verbauten Prozessor ab. Die meisten Galaxy-Modelle bekommen exakt 44 Fehlerbehebungen eingespielt. Besitzer eines Geräts mit hauseigenem Exynos-Chip erhalten eine zusätzliche Korrektur der Halbleiter-Sparte.
- 33 allgemeine Schwachstellen (CVE) behoben
- 11 herstellerspezifische Lücken (SVE) geschlossen
- Betrifft die Android-Versionen 14, 15 und 16
Beta-Tester waren schneller
Das neue Android-Update landete bereits vorab auf Testgeräten mit der zweiten Beta von One UI 9. Wer die reguläre Oberfläche One UI 8.5 nutzt, wartet aktuell noch auf den Download. Die breite Verteilung für die Flaggschiffe startet direkt im Anschluss an die Ankündigung.
Samsung zeigt beim Hersteller-Support gewohnte Härte und liefert pünktlich ab. Dennoch nervt die Geheimniskrämerei bei den Updates. Drei der elf Samsung-spezifischen Lücken bleiben im Bulletin komplett unerwähnt. Google handhabt das bei den Pixel-Geräten oft transparenter. Nutzer erfahren hier erst später, welche potenziellen Einfallstore auf ihrem teuren Smartphone klafften.
Quelle: Samsung
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