Skoda Enyaq: Warum das tschechische Elektro-SUV gerade die Premium-Konkurrenz alt aussehen lässt

Manchmal braucht es keinen Stern auf der Haube oder ein Münchner Logo, um die etablierte Oberklasse in Verlegenheit zu bringen. Während Mercedes, BMW und Volvo sich lange Zeit sicher waren, das Segment der elektrischen Kompakt-SUVs unter sich aufzuteilen, schiebt sich nun ein Pragmatiker aus Tschechien an die Spitze.
Der ADAC hat den Skoda Enyaq mit der Note 1,6 bewertet, wer im Innenraum sitzt, merkt schnell, dass Skoda hier nicht gespart hat. Besonders das Head-up-Display, das Navigationshinweise per Augmented Reality direkt in das Sichtfeld auf den Asphalt projiziert, lässt so manchen Konkurrenten fast schon altmodisch wirken.
Der Enyaq Essence 60 bildet den Einstieg in diese Welt und liefert mit 190 PS und Hinterradantrieb genau das, was man im Alltag braucht. Die Reichweite von bis zu 455 Kilometern ist solide, das Ladetempo mit 165 kW an der Schnellsäule absolut konkurrenzfähig. Dass man dieses Paket aktuell über Plattformen wie Carwow für eine monatliche Rate von 175 Euro leasen kann, verändert die Kalkulation für viele Familien komplett. Natürlich ist diese Zahl an Bedingungen geknüpft, allen voran die staatliche E-Auto-Förderung von 6.000 Euro, die als Anzahlung fungiert. Wer aufgrund des Haushaltseinkommens in eine andere Förderstufe rutscht oder gar leer ausgeht, sieht Raten zwischen 203 und 342 Euro. Trotzdem bleibt das Angebot stabil, zumal die Bereitstellungskosten von 1.290 Euro im üblichen Rahmen liegen.
Interessant wird es, wenn man die nackten Leasing-Kosten gegen den Wertverlust bei einem Kauf aufrechnet. Der Listenpreis des Essence 60 liegt bei 42.990 Euro. Wer ihn drei Jahre fährt, zahlt je nach Förderhöhe lediglich 16 bis 20 Prozent des Fahrzeugwerts ab. Da elektrische SUVs nach dieser Zeitspanne oft fast die Hälfte ihres Wertes verlieren, übernimmt hier die Bank das volle Restwertrisiko. Man fährt also ein technisch überlegenes Fahrzeug, ohne sich um den Wiederverkaufspreis in einer sich schnell drehenden Technologiewelt sorgen zu müssen. Die Lieferzeit von drei bis vier Monaten ist zudem eine Ansage an alle, die nicht ein halbes Jahr auf ihr neues Auto warten wollen.
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