Tesla Robotaxis in Austin: Katastrophale Crash-Rate ist weit über menschlichem Niveau

Elon Musk verspricht seit Jahren, dass autonomes Fahren um ein Vielfaches sicherer sei als der Mensch. Die Realität in Austin zeichnet im Februar 2026 ein anderes Bild. Neue Daten der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA belegen allein für den letzten Monat fünf neue Vorfälle. Damit summiert sich die Bilanz in der texanischen Metropole auf 14 Unfälle seit dem Start vor acht Monaten. Rechnet man die Fahrleistung von etwa 800.000 Meilen gegen, kracht es statistisch gesehen alle 57.000 Meilen. Das ist kein kleiner Patzer, sondern eine Unfallrate, die rund neunmal höher liegt als der menschliche Durchschnitt von einem Crash pro halbe Million Meilen.
Besonders brisant: Tesla startete Ende Januar 2026 mit ersten Fahrten komplett ohne Sicherheitsbegleiter. Die frischen Unfallmeldungen zeigen jedoch, dass das System selbst mit menschlicher Überwachung patzt. Die Protokolle listen Kollisionen mit einem Stadtbus, Zusammenstöße mit schweren Lkw und kuriose Rempler beim Rückwärtsfahren auf Parkplätzen auf. Während Tesla viele Berichte als reine Sachschäden einstuft, kam es in mindestens zwei Fällen zu Krankenhausaufenthalten. Die Intransparenz bleibt dabei ein Problem, da Tesla detaillierte Unfallbeschreibungen unter Verschluss hält.
Im direkten Vergleich wirkt der Vorsprung der Konkurrenz erdrückend. Waymo betreibt mittlerweile über 3.000 autonome Fahrzeuge in sechs US-Städten und spult Millionen von Meilen ohne nennenswerte Ausreißer ab. Tesla hingegen stagniert bei rund 500 aktiven Model-Y-Einheiten in Austin und San Francisco. Zudem kämpft die Vision-Only-Technik bei schlechtem Wetter mit massiven Ausfällen. Bei Regen oder starkem Nebel steht die Flotte in Austin oft zu 80 Prozent still, da die Kameras schlicht die Sicht verlieren.
Trotz der miesen Quote plant Musk für Ende 2026 die Einführung des Cybercabs ohne Lenkrad und Pedale. Ob die Behörden bei dieser Datenlage grünes Licht geben, bleibt fraglich. Wer heute in Austin ein Robotaxi bucht, sollte sich bewusst sein, dass er eher Teil eines riskanten Feldversuchs als eines ausgereiften Dienstes ist. Die Behauptung, die Software fahre bereits sicherer als ein Mensch, lässt sich mit den aktuellen Zahlen der NHTSA jedenfalls nicht halten.
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