Threema wird Open Source

Threema wird Open Source. So bekommen nun auch Entwickler Einsicht in den Quellcode des Messengers. Dieser galt zwar als sicher, doch niemand kannte den Code.

Threema wird nicht nur Open Source, die Entwickler haben auch noch neue Geldgeber gefunden. Die deutsch-schwei­ze­ri­sche Invest­ment­ge­sell­schaft Afinum Manage­ment AG aus Zürich konnte als Geldgeber gewonnen werden.

Dies soll helfen, dass der aus der Schweiz stammende und dort sowie bei uns in Deutschland populäre Messenger weiter wachsen kann. Man wolle nun auch den nicht-deutschsprachigen europäischen Raum in angriff nehmen.

„Diese umfas­sende Trans­pa­renz erlaubt es jeder­mann, die Sicher­heit und Funk­ti­ons­weise von Threema selbst­ständig zu über­prüfen und zu veri­fi­zieren, dass der veröf­fent­lichte Quell­code mit der instal­lierten App über­ein­stimmt.“

Threema

In den nächsten Monaten werde Threema den App-Quell­code voll­ständig offen­legen. Damit tritt man nun offensiv gegen die Kritik von Daten­schutz-Akti­visten entgegen, die immer wieder bemängelt hatten, dass man keine einsicht in den Quellcode hatte.

Ferner kündigten die Entwickler auch an, dass Threema zukünftig besser auf mehreren Geräten funktionieren soll. Eine parallele Nutzung auf dem Smartphone oder PC ist somit möglich, ohne dass auf den Servern keine Spur von persön­li­chen Daten zurück­bleiben.

Threema. Sicherer und privater Messenger
Threema. Sicherer und privater Messenger
‎Threema. Sicherer Messenger
‎Threema. Sicherer Messenger
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,99 €

Quelle(n):
Pressemitteilung

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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