Thunderbird für Android: Version 16.0 bügelt nervige Pixel-Abstürze aus

Thunderbird Android
Quelle: Mozilla

Das neueste Update für den Android-Ableger von Thunderbird beendet eine frustrierende Phase für Besitzer eines Pixel 10 Pro. Die Entwickler merzen mit der Version 16.0 einen spezifischen Crash aus, der beim Wechsel zurück zur Nachrichtenliste regelmäßig auftrat. Auch allgemeine Abstürze direkt beim App-Start gehören nun der Vergangenheit an. Neben diesen Stabilitätsverbesserungen bringt die neue Version praktische Funktionen für den Mail-Alltag mit. Nutzer entscheiden ab sofort selbst, ob sie Nachrichten lieber als reinen Text oder in der modernen HTML-Ansicht lesen. Diese Umschaltmöglichkeit für den bevorzugten Inhaltstyp sorgt für mehr Flexibilität bei der Darstellung.

Wer seine Ordnerstruktur gerne bis ins Detail kontrolliert, freut sich über eine neue Konfigurationsoption. Thunderbird erlaubt nun das Festlegen eines Standardverhaltens für das Ausklappen von Ordnern. Das Team räumte zudem bei der Bedienung auf und reduzierte die nötigen Klicks beim Ordnerwechsel spürbar. Auch die visuelle Darstellung profitiert vom Update, da Fehler bei der Edge-to-Edge-Anzeige behoben wurden. Für Nutzer von Microsoft-Konten gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Die Probleme bei der OAuth-SMTP-Authentifizierung mit bestimmten Servern sind laut den Release Notes gelöst.

Trotz der vielen Korrekturen bleibt noch eine kleine Baustelle im Bereich des Unified Inbox Posteingangs bestehen. Gelöschte oder bereits gelesene E-Mails verschwinden dort unter Umständen nicht sofort aus der Ansicht. In solchen Fällen hilft momentan nur eine manuelle Aktualisierung der Nachrichtenliste durch den Anwender. Die Entwickler verteilen die neue Firmware wie gewohnt in Wellen über den Google Play Store. Sollte der Download noch nicht bereitstehen, hilft meist ein wenig Geduld oder der manuelle Check in den Store-Einstellungen. Insgesamt macht die App mit diesem Sprung einen deutlich reiferen Eindruck auf aktuellen Smartphones.

Die Entwicklung zeigt, dass das Team hinter Thunderbird die mobile Plattform mittlerweile sehr ernst nimmt. Statt nur kosmetischer Änderungen fließen viele Ressourcen in die Behebung kritischer Bugs und die Optimierung der Performance. Besonders die Unterstützung moderner Android-Features und die saubere Integration von Drittanbieter-Diensten stehen im Fokus. Wer Thunderbird als primären Mail-Client nutzt, sollte die Aktualisierung zeitnah einspielen. Die gewonnene Stabilität rechtfertigt den kurzen Installationsprozess in jedem Fall. Wir bleiben gespannt, welche Features das Team für die kommenden Monate noch in der Pipeline hat.


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