VW ID. Polo im Vergleich mit Cupra Raval und Skoda Epiq

VW ID. Polo Front
Quelle: Volkswagen AG
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Volkswagen hat den ID. Polo vollständig enthüllt, inklusive Preisen, Antriebsvarianten und Innenraumdetails. Das Fahrzeug soll das elektrische Einstiegssegment des Konzerns mit breiter Zielgruppenansprache abdecken und knüpft namentlich an die klassische Polo-Baureihe an.

Technisch baut der ID. Polo auf der weiterentwickelten MEB-Plattform auf, die für kompaktere und kostengünstigere Elektrofahrzeuge optimiert wurde. Die Karosserie misst 4,05 Meter in der Länge, 1,82 Meter in der Breite und 1,53 Meter in der Höhe. Der Radstand beträgt 2,59 Meter, das Leergewicht liegt bei knapp 1,6 Tonnen. Drei Leistungsstufen stehen zur Wahl: 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS). Die stärkste Variante beschleunigt in 7,1 Sekunden auf 100 km/h und erreicht bis zu 160 km/h.

Zwei Akkuvarianten gibt es. Der 37-kWh-LFP-Akku steht den schwächeren Motorvarianten zur Verfügung und erlaubt bis zu 329 km WLTP-Reichweite. Der 52-kWh-NMC-Akku kommt in der 155-kW-Ausführung auf bis zu 454 km WLTP und lädt mit bis zu 105 kW an Schnellladesäulen. Der Kofferraum fasst 441 Liter, erweiterbar auf 1.240 Liter.

Im Innenraum kehren physische Tasten am Lenkrad zurück, was nach den berührungsempfindlichen Flächen der frühen ID-Modelle eine nachvollziehbare Korrektur ist. Große Displays und eine softwarezentrierte Architektur bleiben gesetzt. One-Pedal-Driving ist serienmäßig. Assistenzsysteme aus höheren Fahrzeugklassen sollen in Teilen integriert sein.

Zum Preis: Das Basismodell startet bei 24.995 Euro vor staatlicher Förderung. Wer aktuell verfügbare E-Auto-Prämien von bis zu 6.000 Euro nutzen kann, kommt deutlich unter 20.000 Euro. Allerdings steht die Basisvariante erst ab Mitte Juli zur Verfügung. Jetzt konfigurierbar sind die Ausstattungslinien Life (ab 33.795 Euro) und Style (ab 36.995 Euro) sowie die limitierten Launch-Editionen Life (ab 36.040 Euro) und Style (ab 41.945 Euro), zunächst alle ausschließlich mit 155 kW.

Innerhalb des Konzerns differenzieren sich die drei Plattformgeschwister klar. Der ID. Polo bleibt klassischer Kleinwagen, sachlich und auf breite Akzeptanz ausgelegt. Der Skoda Epiq geht in Richtung kompaktes SUV mit mehr Karosseriehöhe, mehr Variabilität und familienorientiertem Nutzungsprofil. Der Cupra Raval zielt mit sportlicherer Abstimmung und auffälligerem Design auf ein jüngeres, fahrorientiertes Publikum. Alle drei teilen dieselbe technische Basis, bedienen aber unterschiedliche Käufertypen – ein Konzernmodell, das in der Praxis durchaus aufgeht.


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