WhatsApp-Aus für altes Android: Support-Ende im September für viele Modelle

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Quelle: KI-generiert mit Ideogram
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Wer noch mit einem Smartphone unter Android 5 oder einer noch älteren Version unterwegs ist, muss sich demnächst nach neuer Hardware oder einem System-Update umsehen. Ab dem 8. September 2026 kappt WhatsApp die Verbindung für diese Altgeräte endgültig. Damit verschiebt sich die Mindestanforderung für den Messenger offiziell auf Android 6. Die App wird auf den betroffenen Telefonen schlicht den Dienst einstellen und lässt sich weder öffnen noch für Nachrichten nutzen. WhatsApp verschickt bereits entsprechende Warnhinweise direkt an die betroffenen Accounts, um einen plötzlichen Kommunikationsabbruch zu verhindern.

Der Grund für den harten Schnitt liegt im technischen Aufwand. Um frische Funktionen und aktuelle Sicherheitsstandards zu implementieren, müssen die Entwickler die Unterstützung für veraltete Schnittstellen regelmäßig streichen. Während der deutsche Markt aufgrund modernerer Geräte kaum Auswirkungen spüren dürfte, trifft die Änderung vor allem Regionen wie Südostasien, Brasilien, Indien oder Pakistan. Dort sind betagte Android-Modelle noch deutlich häufiger im Einsatz. Für Nutzer von Apple-Geräten gibt es derweil Entwarnung, hier bleibt vorerst alles beim Alten.

Parallel zum Support-Ende tauchen in den Beta-Versionen für Android und iOS Hinweise auf eine neue Komfort-Funktion für Status-Updates auf. Bisher war das Filtern der Empfänger mühsam, da man jedes Mal manuell auswählen musste, wer die eigenen Beiträge sieht. Künftig will WhatsApp das Anlegen fester Listen erlauben, ähnlich den engen Freunden bei Instagram. Diese Gruppen lassen sich individuell benennen und abspeichern, um Status-Meldungen gezielt an bestimmte Kreise zu senden, ohne die Privatsphäre-Einstellungen jedes Mal neu zu konfigurieren. Wer vom Android-Aus betroffen ist, sollte seine Chat-Backups via Google Drive rechtzeitig aktualisieren, bevor die App im September den Zugriff verweigert.


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