WhatsApp öffnet sich: Details zur Interoperabilität mit anderen Messengern

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Ab März 2024 wird es möglich sein, direkt in WhatsApp mit Kontakten von anderen Messenger-Diensten zu chatten.

Wie dies genau funktionieren wird, hat Dick Brouwer, ein führender Entwickler des WhatsApp-Teams, nun erklärt.

Brouwer betont, dass es eine große Herausforderung war, einen einfachen Weg für die plattformübergreifende Kommunikation zu schaffen, der gleichzeitig die Privatsphäre, Sicherheit und Integrität der Nutzerinnen und Nutzer bewahrt. Er zeigt sich jedoch zufrieden mit dem Ergebnis, das sowohl für WhatsApp als auch für den Facebook Messenger eingeführt werden soll.

Die Interoperabilität wird zunächst auf Einzelchats beschränkt sein. Gruppenchats und Sprachrufe werden erst später folgen, da die EU hier eine vierjährige Gnadenfrist gewährt hat.

WhatsApp legt Wert darauf, dass die plattformübergreifenden Unterhaltungen optional bleiben. Nutzerinnen und Nutzer müssen die Funktion manuell aktivieren, um sie zu nutzen. So soll Spam und Betrugsversuchen vorgebeugt werden.

Im März 2024 will WhatsApp weitere Informationen über die Öffnung für Drittanbieter veröffentlichen. Brouwer plädiert dafür, dass kooperierende Messenger das Signal-Verschlüsselungsprotokoll verwenden, das bereits bei WhatsApp, Signal, Google Messages und Skype zum Einsatz kommt.

Unabhängig von der Interoperabilität gibt es Hinweise darauf, dass WhatsApp an einem KI-Support arbeitet. In der Betaversion 24.3.10.71 des Messengers für iOS wurde ein Kontaktformular mit einem Hinweis auf mögliche Antworten von einer Künstlichen Intelligenz entdeckt.

Quelle(n):
Wired

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