Xiaomi, OnePlus, Oppo, Motorola, Sony und andere Hersteller werden dynamische Themen für Android 12 unterstützen

Android 12 Logo
Quelle: Google

Eine der beeindruckendsten neuen Funktionen in Android 12 ist das automatische Material You-Theming-System, das das Erscheinungsbild des Geräts (insbesondere die Farben bestimmter Oberflächenelemente) basierend auf dem aktuellen Hintergrundbild ändert. Mit dem Codenamen „Monet“ ist das Theming-System derzeit exklusiv für Googles eigene Pixel-Geräte. Aber jetzt wissen wir, dass zumindest einige Hersteller planen, eine Variante davon zu unterstützen.

Ein neuer Code-Commit in Googles Material Components-Bibliothek mit dem Titel „Add supporting manufacturer list of dynamic colors“ (Liste der unterstützenden Hersteller dynamischer Farben hinzufügen) enthüllt zumindest einige der Hersteller, die dynamische Systemthemen unterstützen werden. Die aktuelle Liste umfasst Oppo, Realme, OnePlus, Vivo, Xiaomi, Motorola, Itel, Tecno Mobile, Infinix, HMD Global (Hersteller von Android-Geräten der Marke Nokia), Sharp, Sony, TCL, Lenovo, Google und Roboelectric.

Google hat bereits bestätigt, dass der Code für Monet dem AOSP, dem Open-Source-Code-Repository für Android, irgendwann nach der ersten Veröffentlichung von Android 12 hinzugefügt wird. Es war jedoch noch unklar, ob außer Google noch andere Hersteller an der Unterstützung dynamischer Themes interessiert sein würden, da viele von ihnen ihre eigenen Android-Skins mit eigenen Designsprachen haben.

Der größte Haken an der Sache ist, dass die Farbpaletten, die aus dem Hintergrundbild generiert werden, sich von der Google-eigenen Monet-Implementierung unterscheiden könnten, da die Hersteller ihre eigenen Algorithmen entwickeln könnten. Die Android 12-Beta für das Oppo Find X3 Pro verfügt beispielsweise über eine eigene Implementierung dynamischer Themen für die System-UI, und es ist wahrscheinlich, dass Oppo diese Engine für dynamische Themen nutzen wird, anstatt die Monet-Engine zu implementieren.

Wie der Entwickler Kieron Quinn auf Twitter anmerkte, könnte die Liste der OEMs in der Bibliothek anstelle der Android-APIs auch bedeuten, dass Apps neue Hersteller nicht unterstützen, bis sie die Material Components-Bibliothek in ihrem Code aktualisieren.

Interessanterweise fehlt ein Name in der Liste: Samsung. Obwohl Samsung’s One UI 4 Betas eine dynamische Farbfunktion enthalten, gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass diese in die Material Components-Bibliothek integriert wird, so dass zumindest einige Drittanbieter-Apps diese nicht nutzen werden. Es ist möglich, dass weitere Hersteller in die Liste aufgenommen werden, bevor das Update auf Material Components fertig ist.

Quelle(n):
Twitter

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