Xiaomi SU7 2026er Facelift: Mehr Reichweite, 800-Volt-Power und echte Türgriffe für die Elektro-Limousine

Xiaomi macht Ernst und schickt das erste große Facelift des SU7 in China offiziell auf die Straße. Seit gestern rollt die überarbeitete Limousine zu den Kunden. Wer auf einen Schnapper hofft, muss allerdings stark sein: Die umgerechneten Preise zwischen 28.400 Euro und 39.200 Euro gelten nur für den chinesischen Markt. Sobald der Stromer europäischen Boden unter die Räder bekommt, dürften Zölle und Transportkosten den Preis deutlich nach oben treiben. Dennoch liefert Xiaomi ein Paket ab, das technisch in der obersten Liga spielt.
Die wichtigste Neuerung betrifft die Sicherheit und bügelt einen fatalen Designfehler aus. Xiaomi verabschiedet sich von den rein elektrischen Tastern und verbaut wieder mechanische Türgriffe. Hintergrund waren tragische Unfälle, bei denen sich die Türen nach einem Stromausfall weder von innen noch von außen öffnen ließen. Das neue Modell bietet nun eine dreifache Redundanz inklusive Notstromversorgung und einer mechanischen Entriegelung im Innenraum. Das rettet im Ernstfall Leben und entspricht den verschärften gesetzlichen Vorgaben in China.
Unter dem Blech hat Xiaomi die Architektur massiv aufgewertet. Das Basis- und Pro-Modell arbeiten nun mit einem 752-Volt-System, während die Max-Variante sogar auf 897 Volt klettert. Diese Hochvolt-Technik sorgt für extrem kurze Stopps an der Ladesäule. In nur 15 Minuten presst das System Energie für bis zu 670 Kilometer Reichweite in die Zellen. Dank des neuen V6s Plus Antriebs steigt zudem die Effizienz. Die Reichweiten nach dem chinesischen CLTC-Zyklus klettern auf bis zu 902 Kilometer beim Pro-Modell, während der SU7 Max mit 690 PS in knapp drei Sekunden auf Tempo 100 schießt.
Im Innenraum weht ebenfalls ein frischer Wind. Xiaomi setzt auf hochwertigere Materialien und spendiert allen Modellen belüftete und beheizte Sitze als Standard. Der Fahrersitz lässt sich 18-fach elektrisch justieren und stabilisiert den Körper in Kurven durch aktive Seitenwangen. Sogar der Bordkühlschrank wurde überarbeitet und arbeitet dank eigenem Kompressor nun leiser und effektiver. Eine neue Doppelverglasung sorgt zudem für spürbare Ruhe im Karton. Das Infotainment-System rennt auf einem Snapdragon 8 Gen 3, während ein NVIDIA Thor Chip die autonomen Fahrfunktionen steuert.
Das Fahrwerk namens Smart Chassis 2.0 passt sich dank adaptiver Luftfederung automatisch der Fahrbahn an und erkennt über Sensoren sogar nasse Straßen, um die Stabilitätssysteme proaktiv zu kalibrieren. Optisch bleibt die Limousine bei ihren markanten Maßen, bekommt aber einen aggressiveren Lufteinlass an der Front, der das Radar besser integriert. Neun Lackfarben und neue Felgendesigns bis 21 Zoll runden das Facelift ab.
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