141 kWh im Unterboden: Warum BMWs neuer Riesen-Akku im iX5 ein falsches Signal ist

BMW verbaut im kommenden iX5 60 xDrive eine gigantische 141-Kilowattstunden-Batterie. In den USA sind es sogar 144 Kilowattstunden. Das ist der größte Stromspeicher, den die Münchner jemals in ein Serienauto gequetscht haben.
Auf dem Papier verspricht dieses Akku-Monster eine Reichweite von weit über 800 Kilometern. BMW nutzt dafür den neuen Gen6-Antrieb mit 800-Volt-Architektur. Das System verkürzt die Ladezeit um fast ein Drittel.
Die neue X5-Familie in der Realität
- BMW iX5 60 xDrive: Das vollelektrische Dickschiff leistet 578 PS und kostet in Europa vermutlich weit über 85.000 Euro. Viel Leistung, aber durch das extreme Batteriegewicht leidet die Effizienz im Alltag.
- BMW iX3 50 xDrive: Das kleinere SUV nutzt bereits echte Elektro-Plattform-Technik und startet ab 73.925 Euro. Im norwegischen NAF-Test schaffte das Modell neulich starke 781 Kilometer am Stück.
- BMW X5 50e xDrive: Der Plug-in-Hybrid paart einen Sechszylinder mit einem E-Motor auf 490 PS Systemleistung. Für unentschlossene Vielfahrer bleibt das die logischere Wahl.
- BMW X5 40 xDrive: Ein klassischer Verbrenner mit 48-Volt-Mildhybrid und 400 PS. Wer absolut keinen Stecker will, bekommt hier das gewohnte Arbeitstier.
- BMW iX5 Hydrogen: Die Wasserstoff-Variante kommt erst 2028 mit flachen Tanks. Ein teures Nischenprojekt für unverbesserliche Technologie-Optimisten.
Die enorme Reichweite klingt im Prospekt fantastisch, tarnt aber ein technisches Problem. Der iX5 steht nicht auf einer reinen Elektro-Plattform. Er nutzt eine angepasste Version der alten CLAR-Architektur, die eigentlich für Verbrenner gebaut wurde.
Das zwingt die Ingenieure zu faulen Kompromissen. Um die 800 Kilometer zu knacken, braucht BMW schiere Masse statt cleverer Effizienz. Ein künftiger elektrischer Porsche Cayenne oder ein Rivian R1S zeigen, wie man Autos von Anfang an elektrisch konstruiert.
Die finale Erprobung läuft im US-Werk Spartanburg, die Vorstellung folgt noch vor Ende des Sommers. Anfang 2027 rollt das Luxus-SUV zu den Händlern. Der iX5 wird ein tonnenschwerer Reichweiten-König auf Pump.
Quelle: electrek
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Das haben wir nun davon: Viele Journalisten meinen halt immer Probleme produzieren zu müssen die in Wirklichkeit keine sind bzw. die gar nicht existieren! Sei es die ‚Faltääää‘ bei Fold-Handys, die man bei normalem Gebrauch gar nicht sieht oder eben die ‚Reichweitääää‘, die so gut wie niemand braucht! Denn statistisch gesehen sind 60% aller durchgeführten Fahrten gerade mal bis 5 Km lang, gar 99%!!! bis nur 100 Kilometer! Die Fahrten für die man ein große Reichweite gebrauchen könnte (also über cq. 300 km) bewegen sich im ‚Null-Komma-Prozentbereich‘! SO WHAT…!?