Fünf Antriebe und ein Akku-Monster: Warum der neue BMW X5 G65 die Konkurrenz nervt

Frontansicht eines getarnten BMW X5 Prototyp auf einer Landstraße
Quelle: BMW
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BMW verbaut im neuen, vollelektrischen iX5 60 xDrive einen gewaltigen Akku mit 141 kWh nutzbarer Kapazität. Damit bricht das Luxus-SUV den hauseigenen Rekord für Elektroautos der Bayern komplett. Die finale Testphase der fünften Generation läuft derzeit im US-Werk Spartanburg.

Die Münchner wählen beim neuen BMW X5 (Baureihe G65) einen extremen Weg. Das Modell kommt zeitgleich mit fünf unterschiedlichen Antriebstechnologien auf den Markt.

Das neue G65-Portfolio im Check

  • BMW iX5 60 xDrive: Das Elektro-Modell leistet 578 PS und nutzt moderne 800-Volt-Rundzellen. Tesla macht das seit Jahren vor, BMW zieht endlich nach.
  • BMW iX5 Hydrogen: Startet 2028 mit cleveren Flachtanks im Boden. Kein Platzverlust im Innenraum, läuft flexibel vom selben Band wie die Verbrenner.
  • BMW X5 50e xDrive: Der Plug-in-Hybrid liefert stramme 490 PS Systemleistung. Für die meisten Kunden im Alltag wohl die vernünftigste Wahl.
  • BMW X5 40 xDrive: Klassischer Verbrenner mit 400 PS und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik. Perfektes Futter für Langstrecken-Fahrer ohne Lade-Lust.

Besonders die Wasserstoff-Variante überrascht technisch. Statt wie üblich den Kofferraum mit klobigen Tanks zu blockieren, bettet BMW sieben schmale CFK-Zylinder flach in den Fahrzeugboden ein. Das sichert die volle Alltagstauglichkeit des riesigen Laderaums und erlaubt eine Skalierung auf dem normalen Produktionsband.

Für das Fahrverhalten spendiert BMW die Zentralsteuerung „Heart of Joy“ aus der „Neuen Klasse“. Das System koordiniert Dämpfer, Bremsen, Lenkung und Rekuperation im Millisekundenbereich. Das ist zehnmal schneller als bisherige Steuergeräte und verhindert nerviges Ruckeln beim Bremsen.

Ab Werk rollt das Dickschiff auf extremen Walzen mit bis zu 23 Zoll. Ob der Komfort auf schlechten Straßen trotz adaptiver Stoßdämpfer leidet, bleibt abzuwarten. Porsche zeigt beim Cayenne traditionell besser, wie überragende Dynamik auch ohne riesige Felgenformate funktioniert.

Beim assistierten Fahren setzt BMW auf SAE-Level 2 mit Blickrichtungserkennung. Der Assistent greift erst ein, wenn der Fahrer wirklich abdriftet. Mercedes geht beim EQS SUV den Weg der maximalen Autonomie und entmündigt den Fahrer schneller. Welcher Ansatz im echten Berufsverkehr weniger nervt, entscheidet am Ende der persönliche Geschmack.


Quelle: BMW

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