BMW i3 Neue Klasse: Erste Eindrücke der elektrische 3er-Limousine [Video]

BMW i3 Neue Klasse
Quelle: BMW

BMW bereitet den Marktstart der achten Generation seiner wichtigsten Baureihe vor und geht dabei einen unkonventionellen Weg. Statt wie bisher eine Mischplattform für alle Antriebsarten zu nutzen, basiert die neue 3er-Reihe auf zwei getrennten Architekturen. Der rein elektrische BMW i3 nutzt die „Neue Klasse“-Plattform, während die Verbrenner-Modelle auf einer optimierten Version der bisherigen Basis stehen. Trotz unterschiedlicher technischer Fundamente gleichen sich die Fahrzeuge optisch fast vollständig. Die Karosserie wächst in der Länge um fünf Zentimeter auf 4,76 Meter, was der klassischen Limousinenform mit dem typischen Stufencheck zugutekommt.

Die erste Testfahrt am Polarkreis offenbarte eine beeindruckende Fahrdynamik. Besonders das neue Regelsystem, intern als „Heart of Joy“ bezeichnet, sorgt für ein bisher unerreichtes Maß an Kontrolle. Selbst auf blankem Eis und Schnee lässt sich das Fahrzeug bei aktiviertem ESC fast wie auf Schienen bewegen. Das System fängt selbst absichtliche Unruhen sofort ab und vermittelt das Gefühl, wie in einem Videospiel geführt zu werden. Im Sportmodus reagiert die Lenkung progressiver und das Heck zeigt die markentypische Agilität, bleibt aber jederzeit berechenbar. Selbst im Grenzbereich erlaubt der Allradantrieb kontrollierte Drifts, die durch die feine Abstimmung der zwei Elektromotoren auch für weniger erfahrene Piloten beherrschbar bleiben.

Technisch teilt sich der neue i3 viele Komponenten mit dem kommenden iX3. In der Allradvariante leistet der Antrieb rund 274 PS, was für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in circa 4,7 Sekunden sorgt. Die Batteriekapazität liegt bei beachtlichen 108,7 kWh. Dank der 800-Volt-Architektur lädt der i3 am Schnelllader mit bis zu 400 kW. Das ermöglicht einen Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent in nur 21 Minuten. Für den Alltag wichtig: Unter der Fronthaube befindet sich nun ein Kofferraum, der zusätzlichen Stauraum für Ladekabel bietet.

Im Innenraum setzt BMW auf ein neues Bedienkonzept namens Panoramic Vision. Die Instrumente sind weiter vorne in einer Kurve unterhalb der Windschutzscheibe platziert, was den Fokus des Auges entlastet. Das zentrale Infotainment-Display ist nun stärker zum Fahrer geneigt, um die sportliche Ausrichtung der Limousine zu betonen. Das Interieur verwendet hochwertige, tierfreie Materialien, die haptisch weicher als klassisches Leder ausfallen. Trotz der flachen Bauweise bietet der Fond auch großgewachsenen Personen ausreichend Kopffreiheit, wenngleich die Beinstellung aufgrund der Batterie im Unterboden etwas steiler ausfällt als im SUV-Pendant.

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