Google Pixel 11 Pro Fold: Erste Leaks zeigen dünneres Gehäuse und neues Kameradesign [Video]

Google Pixel 11 Pro Fold Render
Quelle: @OneLeaks
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Das Google Pixel 11 Pro Fold wird flacher. Aktuelle CAD-Leaks von OnLeaks geben einen detaillierten Ausblick auf das kommende faltbare Flaggschiff der Kalifornier. Die auffälligste Änderung betrifft die Gehäusedicke: Im zusammengeklappten Zustand schrumpft das Gerät auf 10,1 mm, während es geöffnet nur noch 4,8 mm misst. Damit unterbietet Google die 10,8 mm des direkten Vorgängers spürbar. Zwar bleibt die Konkurrenz von Samsung und Honor teilweise noch dünner, doch der Trend zur Schlankheitskur setzt sich auch bei Google fort. Die restlichen Abmessungen wie Höhe und Breite bleiben mit 155,2 mm mal 150,4 mm identisch zum Pixel 10 Pro Fold.

Optisch verfeinert Google das rückseitige Kamera-Element. Die markante Insel wirkt nun aufgeräumter, da LED-Blitz und Mikrofon direkt in die obere pillenförmige Aussparung wandern. Auch die Kanten des Kameramoduls sind nun stärker zum Gehäuserücken hin abgerundet, was für einen moderneren Look sorgt. Spannend ist die Materialwahl: Die Renderings deuten auf einen Rahmen aus poliertem Aluminium hin. Das wäre eine Abkehr vom matten Finish der letzten zwei Jahre. Das Frontdisplay behält seine bekannte Form und die Punch-Hole-Kamera in der rechten oberen Ecke bei.

Unter der Haube markiert der neue Tensor G6 Chip den größten technischen Sprung. Dieser wird voraussichtlich im 3-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt und soll Effizienz sowie Leistung deutlich steigern. Gerüchte sprechen zudem von einem Wechsel zu einem MediaTek-Modem und neuer Hardware für den Gesichtsscan. Letzteres könnte erklären, warum Google die Dicke des Geräts nicht noch radikaler reduziert hat. Bei den Kameras hoffen Experten auf Sensoren aus der Pixel 11 Pro Serie, um endlich zur Hardware-Spitze aufzuschließen. Die bisherigen Fold-Modelle hinkten bei der Foto-Hardware oft den klassischen Top-Smartphones hinterher.

Trotz der Optimierungen bleibt Google seinem Grunddesign treu und verzichtet auf Experimente beim Formfaktor. Der Marktstart wird für August 2026 erwartet. Preislich gibt es bisher keine Entwarnung. Steigende Kosten für Speicher und Halbleiter könnten den Preis sogar über die Marke von 1.799 Euro treiben. Wer auf einen echten Hardware-Umbruch gehofft hat, wird enttäuscht. Google liefert eher eine Evolution ab, die gezielt die Schwachpunkte bei Abmessungen und Prozessorleistung angeht.

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