Samsung Galaxy Tab S12: Warum die Notch einfach nicht stirbt

Renderbilder aus allen Blickwinkeln zum kommenden Samsung Galaxy Tab S12 Ultra
Quelle: X/Twitter @OnLeaks
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Samsung bereitet den Marktstart der neuen Galaxy Tab S12 Modellreihe vor, doch frischer Wind sieht anders aus. Bildmaterial von SammyGuru zeigt das Galaxy Tab S12+ sowie das Galaxy Tab S12 Ultra in voller Montur. Optisch herrscht auf den ersten Blick vollständige Stagnation gegenüber der Vorgängergeneration.

Wer hoffte, dass Samsung die unschöne Display-Einkerbung beim XXL-Tablet endlich streicht, wird enttäuscht. Das gewaltige 14,6 Zoll Display des Ultra-Modells behält die Notch für die Frontkameras. Ich halte das für einen Designfehler: Auf einem High-End-Tablet im Querformat nervt der Ausschnitt im Bildschirm im Arbeitsalltag schlichtweg.

Dimensity 9500: Samsungs Sparmaßnahme gegen Qualcomm

Technisch vollzieht Samsung hingegen einen Kurswechsel, der wirtschaftlich nachvollziehbar ist. Statt auf teure Snapdragon-Chipsätze setzt der Hersteller bei beiden Modellen auf den MediaTek Dimensity 9500. Das senkt die Produktionskosten für Samsung massiv, während Käufer hoffen müssen, dass MediaTek bei der Effizienz mit Qualcomm gleichzieht.

Gepaart mit der neuen Oberfläche One UI 9 und dem Garantie-Versprechen von 7 Jahren Android-Updates stimmt die Basis für eine lange Nutzungsdauer. Ein Pluspunkt bleibt der mitgelieferte S Pen, für den die Konkurrenz aus Cupertino bekanntlich hohe Aufpreise verlangt.

Das kleinere Galaxy Tab S12+ setzt auf ein 12,4 Zoll großes Dynamic AMOLED 2X Display mit 120 Hz und einen 10.600 mAh Akku. Das Galaxy Tab S12 Ultra bringt es auf 11.600 mAh Speicherkapazität. Beide Varianten erscheinen in den Gehäusefarben Grau und Silber.

Facelift ohne echten Kaufanreiz

Die wenigen Neuerungen erschöpfen sich im Wesentlichen in frischen Hintergrundbildern mit blau-violettem Farbverlauf. Wer bereits ein Modell der S11-Serie besitzt, findet im vorliegenden Datenblatt absolut keinen Grund für ein Upgrade.

Samsung präsentiert gewohnte Kost ohne Mut zu echten Veränderungen. Wenn der Hersteller zum Verkaufsstart nicht an der Preisschraube dreht, bleibt die Tab-S12-Serie eine solide Option für Neukunden, aber ein müdes Schulterzucken für alle anderen.

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