Samsung Galaxy S26 Ultra: Viel Bloatware und hoher Speicherverbrauch beim neuen Flaggschiff nerven Käufer

Samsung Galaxy S26 Ultra Family
Quelle: Samsung
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Samsung liefert das Galaxy S26 Ultra trotz eines stolzen Preises von rund 1.450 Euro mit einer unerwartet hohen Anzahl vorinstallierter Drittanbieter-Apps aus. Käufer, die ihr Gerät bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart erhalten haben, berichten von einer regelrechten Flut an Software, die sich nicht abwählen lässt. Allein diese Anwendungen belegen ab Werk etwa 17 GB Speicherplatz. Rechnet man die 24 GB für das Betriebssystem hinzu, sind bereits beim ersten Start über 40 GB des internen Speichers belegt. Samsung zwingt Nutzern dabei Apps von Meta, Microsoft und Spotify auf, ohne während der Einrichtung eine Opt-out-Option anzubieten.

Die Liste der vorinstallierten Programme umfasst unter anderem Facebook, Instagram, LinkedIn und Spotify. Besonders auffällig ist die Dominanz von Microsoft-Diensten wie Outlook, OneDrive und dem M365 Copilot. Viele dieser Anwendungen sind zudem redundant, da Google-Pendants wie Gmail oder Drive ohnehin zum Standardumfang von Android gehören. Auch bei den Browsern und App-Stores herrscht Dopplung: Samsung installiert neben Chrome und dem Play Store weiterhin den eigenen Browser sowie den Galaxy Store. Diese Praxis bläht das System unnötig auf und sorgt für Unübersichtlichkeit im App-Drawer.

Kritik gibt es auch an der Datensicherheit und den Hintergrundprozessen. Experten raten daher zur Vorsicht. Wer sensible Daten auf seinem Galaxy S26 Ultra speichert, sollte die Systemeinstellungen genau prüfen und nicht benötigte Hintergrunddienste sowie Tracking-Optionen manuell deaktivieren.

Die Preispolitik von Samsung verschärft den Unmut der Community. Während das Basismodell des Ultra preislich stabil blieb, stiegen die Kosten für das S26 und das S26 Plus. Dass Kunden bei einem High-End-Smartphone für über 1.400 Euro immer noch Werbe-Apps von Drittanbietern akzeptieren müssen, passt für viele nicht zum Premium-Anspruch. Samsung scheint hier zusätzliche Einnahmen durch Kooperationen mit Software-Riesen zu priorisieren. Für die Nutzer bedeutet das im Umkehrschluss: Nach dem Auspacken steht erst einmal eine umfangreiche Löschaktion an, um das teure Gerät von digitalem Ballast zu befreien.

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