Samsung und Apple dominieren den europäischen Smartphone-Markt im Jahr 2025

Apple vs. Samsung
Foto von Onur Binay auf Unsplash
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Samsung verteidigt seine Spitzenposition in Europa mit einem Marktanteil von 35 Prozent gegen die starke Konkurrenz. Die Marktforscher von Omdia beziffern die Liefermenge der Südkoreaner auf stolze 46,6 Millionen Geräte. Besonders das Galaxy A56 entpuppte sich als echter Verkaufsschlager und sicherte sich den Titel des meistverkauften Smartphones des Jahres. Zusammen mit dem Galaxy A16 trieb dieses Modell das Geschäft vor allem in der zweiten Jahreshälfte massiv an. Trotz dieser Erfolge schrumpfte der gesamte europäische Markt leicht um ein Prozent auf insgesamt 134,2 Millionen Einheiten.

Apple belegt mit 36,9 Millionen ausgelieferten iPhones den zweiten Platz und hält nun 27 Prozent des Marktes. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend steigerten die Kalifornier ihre Liefermengen um beachtliche sechs Prozent. Überraschend gut schnitt dabei das iPhone 16e ab, das in Europa besonders viele Wechsler von älteren Modellen wie dem iPhone 14 anzog. Xiaomi folgt auf Rang drei mit 21,8 Millionen Geräten und einem Anteil von 16 Prozent. Der chinesische Hersteller setzt dabei verstärkt auf seine Marke Redmi und den Ausbau eigener Ladengeschäfte.

Motorola hält sich mit sechs Prozent Marktanteil zwar auf dem vierten Platz, musste aber einen Rückgang der Liefermengen um fünf Prozent hinnehmen. Erfolge feierte die Marke primär in Großbritannien, Italien, Spanien und Polen. Honor komplettiert die Top 5 mit drei Prozent Marktanteil, angetrieben durch die beliebte X-Serie. Abseits der großen Fünf konnten kleinere Anbieter wie Nothing, Fairphone und vivo trotz schwieriger Bedingungen zweistellige Wachstumsraten erzielen. Das ist bemerkenswert, da steigende Speicherpreise den Druck auf kleinere Hersteller spürbar erhöhen.

Für das Jahr 2026 prognostiziert Omdia ein schwieriges Umfeld für die gesamte Branche. Die Hersteller stehen vor der Herausforderung, höhere Produktionskosten an die Käufer weiterzugeben, ohne in einem gesättigten Markt wertvolle Anteile zu verlieren. Der europäische Markt bleibt ein hart umkämpftes Pflaster, auf dem sich die Spreu vom Weizen trennen wird. Vor allem die Preisgestaltung wird darüber entscheiden, ob Marken wie Honor ihren Platz in der Spitzengruppe verteidigen können oder ob die Dominanz von Samsung und Apple weiter zunimmt.


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