BMW M3 Elektro: Das Sakrileg feiert heute Premiere in Le Mans

Der Verbrenner-Kult bei den Münchnern bekommt Risse. BMW zieht heute um 15 Uhr beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans das Tuch vom ersten elektrischen M3.
Intern läuft das Modell unter dem Kürzel ZA0 und markiert den Start für den kommenden i3 als Sportversion. Die Marketing-Abteilung träumt bereits von völlig neuen Fahrerlebnissen auf der Straße. Die harte Realität sieht meist anders aus, denn ein riesiger Akku im Boden killt oft die klassische Fahrdynamik in den Kurven.
Was der Teaser zum E-M3 verrät
- Die verhüllte Front: Ein kurzes Video zeigt abgeklebte Scheinwerfer. Ein älterer Leak lässt Schlimmes für die Riesen-Nieren ahnen. Hoffentlich droht hier kein Design-Unfall.
- M-Branding an der C-Säule: Kleines Detail, große Symbolik. Reines Futter für die Optik-Fraktion am Stammtisch, um zu beweisen, dass der M-Charakter bleibt.
- Brutale Leistung: Gerüchte versprechen brutalen Schub auf der Geraden. Stumpf geradeaus beschleunigen kann heute aber fast jedes Familien-SUV aus China.
Die spannende Frage ist nicht die pure Leistung. Ein Hyundai Ioniq 5 N simuliert Gänge und Motorsound bereits extrem gut im Alltag. Porsche kontert mit einem brillanten Fahrwerk im Taycan.
BMW muss beim neuen E-M3 beweisen, dass sie nicht nur ein fettes Auto mit viel PS auf die Reifen stellen. Ein künstlicher Soundgenerator aus den Boxen rettet keinen Kurvenscheitelpunkt. Das wird der erste echte Stresstest für die Community.
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