Samsung Galaxy S26 FE: Dreiste Preiserhöhung trifft auf Speicher-Geiz

Rückseite des Samsung Galaxy S26 in verschiedenen Farben
Quelle: Samsung
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Kaum hat Samsung seine neuen Foldables auf den Markt gebracht, steht traditionell der nächste Ableger vor der Tür: Die Fan Edition der S-Klasse. Laut aktuellen Berichten von Dealabs soll das Samsung Galaxy S26 FE am 1. September enthüllt werden – pünktlich zur IFA in Berlin.

Doch was früher als verlässlicher Preis-Leistungs-Tipp galt, entwickelt sich dieses Jahr zum finanziellen Rohrkrepierer. Wer auf ein echtes Schnäppchen gehofft hat, wird von den durchgesickerten Euro-Preisen gnadenlos enttäuscht.

Bis zu 170 Euro Aufpreis für das Topmodell

Die durchgesickerten Preisschilder für den europäischen Markt zeigen steil nach oben. Während das Basismodell mit 128 GB Speicher künftig bei 749 bis 799 Euro startet (ein Plus von etwa 50 Euro), schlägt die Top-Variante dem Fass den Boden aus. Für die Version mit 512 GB Speicher verlangt Samsung angeblich astronomische 1.099 Euro – das entspricht einer Preissteigerung von satten 18,3 Prozent.

Modell-VarianteErwarteter Preis (EUR)Preiserhöhung (ca.)Kerndaten
S26 FE (128 GB)749 € – 799 €+50 € (+6,7 %)8 GB RAM, Exynos 2500
S26 FE (256 GB)809 € – 899 €+90 € (+11,1 %)8 GB RAM, Exynos 2500
S26 FE (512 GB)929 € – 1.099 €+170 € (+18,3 %)8 GB RAM, Exynos 2500

Wen überrascht es noch, dass Konzerne an der Preisschraube drehen? Richtig dreist wird es allerdings beim Blick auf die Speicherausstattung: Während die reguläre S26-Reihe die unzeitgemäße 128-GB-Option endlich gestrichen hat, serviert Samsung den FE-Käufern weiterhin diesen Uralt-Standard.

Der 8-GB-Flaschenhals im KI-Zeitalter

Aus vergangenen Smartphone-Tests weiß ich genau, wo die Reise hingeht: Wer 2026 ein Smartphone für über 700 Euro kauft, erwartet zukunftssichere Hardware. Dass Samsung beim S26 FE stur an 8 GB RAM festhält, ist ein technischer Offenbarungseid. Moderne On-Device-KI-Funktionen verlangen nach Arbeitsspeicher – hier spart der Konzern eindeutig an der falschen Stelle.

Apropos Performance: Unter der Haube steckt nach bisherigen Zertifizierungen der Exynos 2500, den wir bereits aus dem Galaxy Z Flip 7 kennen. Der Akku fällt mit 4.900 mAh ordentlich aus und wird mit 45 Watt geladen. Da bin ich auf die thermische Effizienz im Alltagstest extrem gespannt.

Gewohntes Design in frischen Farben

Visuell orientiert sich das Gerät strikt an der Designsprache der S26-Familie samt neu gestalteter Kamera-Insel. Farbtechnisch bedient Samsung die Käufer mit Graphite, Aqua Green sowie einer Mischung aus Blau und Violett.

Hinter den Preiserhöhungen dürften gestiegene Fertigungskosten stecken, doch für Verbraucher bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Ob der Markt ein derart teures Fan-Modell mit Kastrations-Speicher akzeptiert, wage ich stark zu bezweifeln – hier hilft vermutlich nur das schnelle Warten auf den ersten Preisverfall.

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