iPhone Ultra bricht mit Apples Tradition: Warum das erste Foldable trotz Scharnier-Problemen im Zeitplan liegt

iPhone Fold Ultra Mockup
Quelle: X/Twitter @UniverseIce
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Samsung Display liefert die faltbaren Panels für Apples erstes Foldable nach einer erfolgreichen Freigabe der Spezifikationen. Die südkoreanische Fachpublikation „The Elec“ beruft sich dabei auf Brancheninsider aus Taiwan. Apple startet die Massenproduktion des neuen Flaggschiffs voraussichtlich bis Ende Juli. Das Scharnier verursachte im Vorfeld bei internen Haltbarkeitstests unerwartete Geräusche. Diese mechanischen Toleranzprobleme sind nach aktuellen Informationen der Lieferkette behoben.

Das iPhone Ultra durchlief die finale Prüfphase für die Modulfertigung ohne weitere Verzögerungen. Apple plant die Vorstellung des Geräts für das traditionelle Keynote-Event im September. Zwei spezialisierte Zulieferer teilen sich die anspruchsvolle Fertigung der mechanischen Gelenke auf. Hsinchu Hsing aus Taiwan und das US-Unternehmen Amphenol produzieren die Scharnier-Komponenten.

Die Aufteilung der Zuliefererkette

  • Samsung Display (OLED-Panels): Die Südkoreaner sichern sich den exklusiven Großauftrag für die flexiblen Displays. Ein hohes Kontingent ist für die erste Welle reserviert.
  • Hsinchu Hsing (Scharnier-Mechanik): Der taiwanische Spezialist übernimmt die feinmechanische Produktion der Gelenke. Apple verteilt das Risiko auf zwei Kontinente.
  • Amphenol (Scharnier-Entwicklung): Der US-Konzern zeichnet für Teile der Konstruktion verantwortlich. Die Qualitätskontrolle liegt direkt in westlicher Hand.

Apple splittet die Produktpalette der kommenden Smartphone-Generation komplett auf. Das iPhone 18 Pro und das Pro Max begleiten das Foldable im Herbst. Das reguläre Basismodell sowie ein neues iPhone Air verspäten sich hingegen massiv. Diese beiden günstigeren Ableger erreichen den Markt nach aktuellem Planungsstand erst im Laufe des Jahres 2027.

Apple mutet der eigenen Kundschaft eine harte Geduldsprobe zu. Das Aufspalten des Line-ups auf zwei Kalenderjahre schwächt die Attraktivität der Standard-Modelle ab. Samsung besitzt mit der Galaxy Z-Fold-Serie einen jahrelangen Vorsprung bei der Optimierung der ultradünnen Glasschichten (Ultra Thin Glass). Apple muss direkt zum Start eine fehlerfreie Kinematik liefern, um dem etablierten Wettbewerb Paroli zu bieten. Analysten erwarten trotz des Produktionsstarts im Sommer eine extrem knappe Verfügbarkeit zum eigentlichen Verkaufsstart.

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Ein Kommentar

  1. die meisten Leute werden das Faltdisplay bei Preisen über 2300 Euro nicht kaufen. Die 3 Millionen Stücke werden sie nicht verkaufen. Das Spiel mit der Verknappung wird nicht funktionieren.

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