Apple baut das iPhone Ultra Foldable: Verrückt dünn, unverschämt teuer und mit einem fetten Haken

Vorder- und Rückseite des möglichen Apple iPhone Fold
Quelle: Weibo Ice Universe
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Apple verzichtet beim über 2.000 Dollar teuren iPhone Ultra Foldable ausgerechnet auf die eigene Gesichtserkennung Face ID. Das faltbare Smartphone ist im aufgeklappten Zustand mit 4,5 Millimetern schlicht zu dünn für die dafür nötige Sensorik. Leaker Jon Prosser liefert mit neuen Render-Videos den bisher detailliertesten Blick auf das kommende Luxus-Gerät aus Cupertino.

Das Design bricht mit bekannten Smartphone-Formaten. Apple setzt auf ein extrem breites Gehäuse, wodurch das geöffnete Handy eher wie ein iPad mini wirkt. Wer auf bunte Farben hofft, wird im kommenden September enttäuscht. Zum Marktstart stehen lediglich klassisches Weiß und Schwarz zur Auswahl.

Die inneren Werte im harten Alltags-Check

Die extreme Diät des Gehäuses zwingt die Entwickler zu harten Kompromissen bei der Hardware. Die Technik-Specs zeigen eine Mischung aus modernster Chip-Power und schmerzhaften Streichungen:

  • Apple A20 Pro: Der Prozessor entsteht im topaktuellen 2-Nanometer-Verfahren bei TSMC. Das bringt ordentlich Leistung und entspricht exakt der Basis der kommenden iPhone 18 Pro-Serie.
  • 12 GB LPDDR5-RAM: Der Arbeitsspeicher fällt angenehm üppig aus. Den fetten Puffer braucht das Gerät auch, damit die Funktionen von Apple Intelligence im Alltag flüssig laufen.
  • Apple C2-Modem: Apple wirft Qualcomm raus und verbaut erstmals einen eigenen Funkchip. Ob der Empfang auf Anhieb mit der etablierten Konkurrenz mithält, bleibt das große Risiko für Erstkäufer.
  • Touch ID im Power-Button: Statt Face ID gibt es den alten Fingerabdrucksensor. Bei einem absoluten Premium-Preisschild fühlt sich das nach einem echten Rückschritt an.

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Auch bei der Kameraausstattung fordert das flache Gehäuse Opfer. Auf der Rückseite stecken nur zwei 48-Megapixel-Sensoren in einem Modul, das optisch stark an das flache iPhone Air erinnert. Ein echtes Teleobjektiv fehlt komplett. Wer im Alltag oft den optischen Zoom nutzt, guckt bei diesem teuren Statussymbol in die Röhre. Mehr Linsen hätten das Gehäuse dicker gemacht, was Apple strikt vermeiden wollte.

Mit einem geschätzten Startpreis von über 2.000 US-Dollar positioniert sich das iPhone Ultra Foldable als reines Luxus-Experiment. Marktführer Samsung verbaut beim Galaxy Z Fold seit Jahren erfolgreich eine funktionierende Gesichtserkennung und bietet mehr Vielseitigkeit bei den Kameras. Apple verlangt einen extremen Aufpreis für ein dünnes Gehäuse, dessen technisch aufwendiges Scharnier die Haltbarkeit im Alltag erst noch beweisen muss.

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