Leere Regale und gestrichene Phones: Die Smartphone-Preise laufen völlig aus dem Ruder

Ein zerstörtes Handy auf einer düsteren Werkbank. Das gesplitterte Display gibt den Blick auf interne Komponenten frei, darunter ein rissiger RAM-Chip. Der Text overlay lautet prägnant: "PREISSCHOCK KILLT MODELLE! OnePlus & CMF ABGESAGT"
Quelle: KI-generiert mit Nano Banana 2 von Google Gemini
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Der Smartphone-Markt fliegt gerade mit Karacho aus den Schienen. Innerhalb weniger Tage beerdigen OnePlus und die Nothing-Submarke CMF wichtige Geräte-Launches für das Jahr 2026. Schuld daran ist kein mangelndes Interesse der Käufer, sondern ein brutaler Preisschock bei den Bauteilen.

Vor allem der Arbeitsspeicher treibt den Herstellern die Schweißperlen auf die Stirn. RAM ist im Einkauf mittlerweile teurer als der Prozessor und das Display zusammen. Während Schwergewichte wie Samsung solche Wellen aussitzen, zieht es kleineren Marken den Boden unter den Füßen weg. Die bittere Konsequenz sehen wir jetzt im Laden.

Diese Smartphones sind ab sofort Geschichte

  • OnePlus 15s: Die für Indien geplante Version des OnePlus 15T stirbt vor dem Start. Ein starkes Flaggschiff mit 165-Hz-Display weniger auf dem Markt.
  • OnePlus Open 2: Das Foldable-Segment außerhalb Chinas ist für OnePlus Geschichte. Der globale Start wurde komplett abgeblasen.
  • OnePlus 15: Die Lagerbestände schmelzen durch Panikkäufe rasant dahin. Kunden wittern zurecht das Ende der Premium-Modelle in ihrer Region.
  • OnePlus 16: Der China-Start im Herbst steht wohl, doch internationale Termine fehlen völlig. Die Marke steht vor einem radikalen Umbau.
  • CMF Phone 3 Pro: Die Budget-Hoffnung für das dritte Quartal wurde ersatzlos gestrichen. Die geplante Kalkulation funktioniert schlicht nicht mehr.
  • CMF Phone 2 Pro: Das aktuelle Modell bleibt dauerhaft ausverkauft. Ein exakter Nachbau würde heute fast das Doppelte kosten.
  • Nothing Phone 4a: Die Speicherpreise verdoppelten sich während der Entwicklung mehrfach. Carl Pei musste das Projekt unrentabel sterben lassen.
  • Nothing Phone 4 (Blastoise): Das Gerät fängt das gestrichene CMF-Projekt wohl auf. Kunden müssen am Ende aber tiefer in die Tasche greifen.

Der Rückzug von OnePlus geht weit über gestrichene Modelle hinaus. Die Marke plant den Abschied aus den USA und Teilen Europas. Im verbleibenden Vertrieb fliegt der stationäre Handel raus, übrig bleibt nur der digitale Direktverkauf. Sogar Apple-Chef Tim Cook schimpft bereits über unbezahlbare Speicherchips auf dem Weltmarkt.

Für treue Fans bricht das gewohnte Gefüge komplett zusammen. Die Idee von starker Technik zum Taschengeldtarif funktioniert im Einkauf nicht mehr. Wer auf günstige Nachfolger gehofft hat, kauft bald gezwungenermaßen teurere Premium-Geräte. Die Vielfalt auf dem Smartphone-Markt bezahlt diesen Preisschock mit dem Leben.


Quelle: Gizchina | Gizchina

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