Der große VW-Kahlschlag: Diese bekannten Autos fliegen jetzt gnadenlos raus

Volkswagen streicht den Touran und das T-Roc Cabriolet komplett aus dem Programm. Der Wolfsburger Autogigant räumt sein überladenes Portfolio radikal auf. Bis zum Jahr 2030 sollen im gesamten Konzern bis zu 50.000 Arbeitsplätze verschwinden.
Die Führungsetage eifert der japanischen Konkurrenz von Toyota nach. Dort läuft das Geschäft mit weniger Modellen deutlich profitabler als bei den deutschen Autobauern. Weniger Auswahl bedeutet in der Praxis hoffentlich sinkende Preise für die Kunden.
Diese Modelle fliegen bei VW und Audi raus
- VW Touran: Der klassische Familien-Van hat seine besten Zeiten hinter sich. In Zeiten von allgegenwärtigen SUVs kauft diese Kästen kaum noch jemand.
- VW T-Roc Cabriolet: Das offene Kompakt-SUV fliegt 2027 endgültig aus den Werkshallen. Ein reines Nischenfahrzeug für eine sehr kleine Zielgruppe in Deutschland.
- Audi A1: Der kleinste Ingolstädter wird komplett eingestellt. Mit Kleinwagen lässt sich im Premium-Segment einfach kein Geld verdienen.
- Audi Q2: Auch dieses kleine SUV bekommt keinen Nachfolger mehr. Audi bereinigt seine Palette, bevor die Konzernmutter eingreift.
Trotz des Kahlschalags kommen viele neue Fahrzeuge auf uns zu. Allein in diesem Jahr plant der Konzern zwanzig Neuvorstellungen. Die neuen Elektroautos müssen jetzt beweisen, ob die Software endlich alltagstauglich ist.
Neue Elektroautos in den Startlöchern
- VW ID. Polo: Der elektrische Kleinwagen soll endlich bezahlbare Elektromobilität für die breite Masse liefern.
- Cupra Raval: Das sportliche Schwestermodell des elektrischen Polo kommt mit deutlich mehr optischer Aggressivität.
- Skoda Epiq: Ein günstiges City-SUV, das preislich unterhalb des Elroq angreifen will.
- Audi A6 Allroad: Ein klassischer Kombi für Vielfahrer, die partout kein SUV wollen.
- Audi A2: Das legendäre Einstiegsmodell kehrt noch dieses Jahr als reines Elektroauto zurück.
- Skoda Peaq: Ein großer Stromer mit sieben Sitzen für Familien mit viel Platzbedarf.
Ob dieser Spagat zwischen hartem Sparkurs und neuen Modellen funktioniert, bleibt fraglich. Konkurrenten wie Tesla zeigen seit Jahren, wie eine extrem schlanke Modellpolitik hohe Gewinne abwirft. VW muss aufpassen, sich bei diesem Umbau nicht selbst im Weg zu stehen.
Quelle: Motor1.com
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