Über 40.000 Euro für einen Kleinwagen? Kia übertreibt es beim EV2 Black-Line völlig

Der neue vollelektrische Kia EV3 in Hellgrau auf einem urbanen Parkdeck. Das kompakte Elektro-SUV zeigt seine markante Front mit T-förmigen LED-Scheinwerfern vor einer Stadtkulisse
Quelle: KIA
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Kia verlangt astronomische 40.890 Euro für den neuen EV2 Black-Line. Der Kleinwagen sprengt damit alle vernünftigen Preisgrenzen im Elektro-Segment.

Käufer können das neue Topmodell ab sofort bestellen. Die Auslieferung startet im September. Kia fertigt die Version mit dem großen 61-kWh-Akku im slowakischen Werk Žilina.

Schwarze Optik kaschiert mickrige Leistung

Hochglanzschwarz dominiert die Stoßfänger und die Fahrzeugseiten. Schwarze Kia-Logos ersetzen die klassischen Embleme an Front und Heck. Der Innenraum bekommt Sitze aus schwarzer Ledernachbildung und Alu-Pedale.

Die Technik enttäuscht angesichts des Preises heftig. Der Frontantrieb leistet magere 99,5 kW. Diese Leistung entspricht exakt dem billigen Basismodell.

  • Kia EV2 Black-Line: Der Akku speichert 61 kWh Energie für maximal 418 Kilometer WLTP-Reichweite. Die Serienausstattung enthält eine Wärmepumpe und ein Harman-Kardon-Soundsystem. Ein stolzer Preis. Völlig abgehoben.
  • Kia EV2 GT-Line: Dieses Modell kostete bisher 37.340 Euro. Die Black-Line verdrängt die Version von der Spitze. Zweite Geige.
  • Kia EV2 Air und Earth: Kunden erhalten diese Varianten seit April. Der Hersteller verbaut hier vorerst nur die kleine 42,2-kWh-Batterie. Magerer Akku. Nur für die Stadt tauglich.
  • Kia EV2 Light: Die nackte Basisversion startet für 26.600 Euro. Kia verzögert den Marktstart bis Oktober. Taktischer Fehler. Lange Wartezeit nervt.

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Das ccNC-Navigationssystem bringt einen integrierten EV-Routenplaner mit. Günstigere Versionen müssen ohne diese intelligente Rekuperation auskommen. Die V2L-Funktion speist externe 230-Volt-Geräte über eine Steckdose im Fond.

Eine viersitzige Konfiguration kostet extra Geld. Zwei verschiebbare Einzelsitze erweitern das Kofferraumvolumen auf 403 Liter. Der Preis klettert durch diese Option auf 41.340 Euro.

Die Konkurrenz deklassiert Kia bei dieser Preisgestaltung mühelos. Ein VW ID.2 soll deutlich billiger auf den Markt kommen. Chinesische Hersteller bieten für 40.000 Euro bereits vollwertige Mittelklasse-Fahrzeuge mit doppelter Leistung.

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