Quick Share lernt endlich AirDrop – aber Google sperrt euer Pixel 8 dreist aus
Google Quick Share funkt demnächst direkt zu Apples AirDrop. Die lang ersehnte Brücke zwischen den Systemen bricht die Mauern im mobilen Alltag endlich auf. US-Entwickler integrieren das neue Protokoll tief im System. Apple-Nutzer empfangen eure Fotos und Dokumente dadurch künftig ohne nervige Drittanbieter-Apps.
Der Suchmaschinen-Riese wirft bei dieser Funktion tonnenweise aktuelle Top-Smartphones über Bord. Die offizielle Support-Liste schließt das Google Pixel 8 und das Google Pixel 8 Pro rigoros von der AirDrop-Brücke aus. Das billigere Google Pixel 8a darf dagegen mitsurfen. Technische Gründe existieren dafür absolut nicht. Die Hardware-Plattformen sind identisch. Google orientiert sich anscheinend stur am neueren Release-Datum des Budget-Modells.
Diese Smartphones blockiert Google beim AirDrop-Feature
Die Streichliste betrifft Millionen verkaufte Geräte im Markt. Käufer älterer Premium-Modelle schauen kollektiv in die Röhre.
- Google Pixel 10-Serie & Pixel 9-Reihe: Voller Support ab Werk. Alles läuft fehlerfrei.
- Google Pixel 8a: Das günstige Schwestermodell kriegt das Update. Ein echter Schlag ins Gesicht für Besitzer der teureren Pro-Modelle.
- Google Pixel 8 & Pixel 8 Pro: Komplette Funkstille. Die Geräte bleiben dauerhaft draußen.
- Samsung Galaxy S26, S25 & S24: Volle Integration im System. Samsung-Nutzer teilen Daten nahtlos mit iPhones.
- Samsung Galaxy S23, S23+ & S23 Ultra: Keine Unterstützung. Die Flaggschiffe aus dem Jahr 2023 sterben den Update-Tod.
Der Konzern mauert bei offiziellen Presseanfragen komplett. Journalisten erhalten nur Verweise auf die bestehende Support-Tabelle. Platzhalter für spätere Software-Updates fehlen in den Dokumenten völlig. Samsung zieht beim Galaxy S23 genau die gleiche bittere Grenze. Die künstliche Beschneidung soll Kunden ganz offensichtlich zu den neueren Modellen drängen.
Apple lacht sich über dieses Chaos ins Fäustchen. Cupertino liefert AirDrop-Updates seit Jahren für steinalte iPhones aus. Android-Nutzer erleben stattdessen wieder die klassische Fragmentierung. Die „Quick Share Extension“ tauchte zwar vereinzelt auf älteren Pro-Modellen auf. Die Entwickler blocken die Aktivierung auf Software-Ebene momentan aber konsequent ab.
Quelle: Giga
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