Neuer VW-Motor APP290 läuft vom Band: Löst dieser Audi-Antrieb das größte Problem der billigen E-Autos?

Audi baut ab sofort den neuen Elektromotor APP290 in Serie. Die Produktion läuft im ungarischen Werk in Budapest. Das Bauteil soll die neue MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns antreiben.
Der Antrieb wandert bei dieser Architektur an die Vorderachse. Frühere MEB-Modelle nutzten standardmäßig den Heckantrieb. Die neue Konstruktion schafft endlich Platz im Innenraum. Kompakte Abmessungen vertragen sich schlecht mit Motoren im Kofferraum.
Diese Modelle erhalten den APP290-Antrieb
- VW ID Polo: Wolfsburgs Hoffnungsträger für die Kompaktklasse braucht dringend Ladevolumen für den Alltag. Die Konkurrenz schläft nicht. Renault 5 und Fiat 500e lauern bereits. Schöne Grüße nach Wolfsburg. Späte Einsicht.
- Skoda Epiq: Das tschechische Modell setzt voll auf Pragmatismus. Der Preis entscheidet über den Erfolg beim Kunden. Teure Extras fliegen raus. Typisch Skoda. Das könnte funktionieren.
- Cupra Raval: Das spanische Crossover bedient die Lifestyle-Kundschaft. Sportliche Optik trifft hier auf die bekannte Konzerntechnik. Aggressives Design kaschiert die Sparplattform. Reine Geschmackssache.
Der Volkswagen-Konzern verteilt die Produktion über ganz Europa. Batteriezellen kommen aus deutschen Werken. Ungarn liefert die Motoren. Die finale Fahrzeugmontage erfolgt in Spanien.
VW meidet bewusst Produktionsstätten in China für diese Modellreihe. Politische Absicherung spielt eine tragende Rolle bei dieser Strategie. Renault verfolgt aktuell sehr ähnliche Pläne für seine Kleinwagen. BYD und Co. drücken trotzdem mit Kampfpreisen auf den europäischen Markt.
Der VW ID.3 Neo nutzt diese Technik nicht. Das Fahrzeug verbleibt auf der klassischen MEB-Basis. Zwickau baut dieses Modell weiterhin parallel zum aktualisierten Audi Q4 E-Tron.
Papierwerte auf Pressekonferenzen helfen Kunden im Alltag wenig. Die tatsächliche Ladeeffizienz entscheidet über den Erfolg an der Ladesäule. Tesla zeigt seit Jahren, wie effiziente Antriebe ohne großes Marketing funktionieren. VW muss diesen Vorsprung beim Verbrauch erst noch aufholen. Der Frontantrieb allein garantiert noch keinen Erfolg.
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