Teurer Elektroschrott für den Finger: iFixit zerlegt den Oura Ring 5

Der neue Oura Ring 5 verwandelt sich nach wenigen Jahren in reinen Elektroschrott. Das aktuelle Teardown-Video von iFixit entlarvt die Wegwerf-Architektur des Wearables. Ein Akkutausch ist bei diesem Modell absolut unmöglich.
Der Hersteller verklebt die Gehäusehälften untrennbar mit zähem Kunstharz. Die Experten mussten die äußere Hülle aus Titan komplett zersägen. Dünnes Metall ermöglichte diesen brutalen Schritt erstaunlich leicht.
Die Technik-Details des Oura Ring 5 im Überblick
- Oura Ring 5: Das Gehäuse schrumpft im Vergleich zum Vorgänger um 40 Prozent. Die Optik stimmt. Das Innenleben enttäuscht.
- Oura Ring 4: Die ältere Generation kämpfte mit identischen Problemen bei der Haltbarkeit. Die Fehler bleiben. Der Frust wächst.
- Ambiq Apollo 3 Blue: Der Prozessor taktet mit bis zu 96 MHz und nutzt 384 KB Arbeitsspeicher. Die Leistung reicht. Der Chip langweilt.
- 10,2 mAh Akku: Die winzige Zelle verspricht eine Laufzeit von sechs bis neun Tagen. Die Ausdauer passt. Der Zelltod droht.
Käufer erwerben hier ein teures Wegwerfprodukt für mehrere hundert Euro. Samsung kocht mit dem Galaxy Ring übrigens auch nur mit Wasser und schweißt die Komponenten ebenfalls unwiderruflich ein. Ganze Produktkategorien ignorieren das Thema Nachhaltigkeit derzeit komplett.
Smart-Ringe bleiben bauartbedingt ein temporärer Luxus für die Finger. iFixit hinterlässt nach der Demontage ein zerstörtes Stück Titan und ein klares Statement gegen diese Hardware. Der Akku stirbt, der Ring wandert direkt in den Müll.
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