Samsung verpatzt das Galaxy S26 FE: Flaggschiff-Power im billigen Plastik-Look

Samsung streicht beim kommenden Galaxy S26 FE das hochwertige matte Glas der teuren Geschwister und ersetzt es durch eine glänzende Oberfläche. Dieser Rückschritt verärgert Fans der Serie. Das Gehäuse sinkt damit optisch und haptisch auf das Niveau billigerer Einsteigergeräte.
Ein neuer Geekbench-Eintrag der koreanischen Modellvariante SM-S741N untermauert das technische Innenleben der neuen Generation. Das Smartphone startet mit dem modernen Exynos 2500 Prozessor. Es erhält überschaubare 8 GB RAM und läuft direkt mit Android 17.

Die drei Samsung-Modelle im direkten Vergleich
- Samsung Galaxy S26 FE (SM-S741N): Kombiniert starke Rechenleistung dank des neuen 3-Nanometer-Chips mit einem enttäuschenden Gehäuse-Finish aus glänzendem Material.
- Samsung Galaxy S25 FE: Bietet weniger Performance mit dem älteren Exynos 2400, liegt aber dank der matten Glasrückseite stabiler in der Hand.
- Samsung Galaxy A57: Dient dem teureren FE-Modell als optisches Vorbild für die Rückseite und drückt das Gerät in die Mittelklasse.


Die nackten Zahlen der Benchmark-Daten bescheinigen dem Smartphone 2.255 Punkte im Single-Core und 7.450 Punkte im Multi-Core-Test. Im echten Alltag spüren Nutzer diesen Leistungsschub vor allem bei rechenintensiven Apps und flüssigem Multitasking. Der Chip zieht im direkten Vergleich am Vorgänger vorbei. Er liefert stabile Performancewerte für den Marktstart im Herbst.
Beim äußeren Erscheinungsbild patzt der Hersteller dagegen auf ganzer Linie. Die Hauptkamera rutscht extrem nah an den oberen linken Rand. Dadurch geht die bekannte optische Linie der Flaggschiff-Familie verloren. Um Kosten zu sparen, kauft Samsung das Display bei externen Zulieferern wie BOE oder TCL ein.
Der Konkurrent Google wählt beim Pixel 10a einen deutlich ehrlicheren Weg. Die Amerikaner positionieren ihre günstigeren Geräte von Anfang an als klassische Mittelklasse, statt den Käufern ein Premium-Erlebnis vorzugaukeln. Ein schneller Prozessor hilft im Alltag wenig, wenn sich das Telefon wie ein billiges Einstiegsgerät anfühlt.
Quelle: AndroidHeadlines
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