Google Pixel 11 Pro Fold: 2.000 Euro sprengen jeden Rahmen
Google legt in wenigen Tagen die vierte Generation seiner Falt-Smartphones vor. Wer gehofft hatte, dass die verbaute Technik endlich bezahlbarer wird, bekommt direkt eine kalte Dusche verpasst. Satte 1.999 Euro ruft der Hersteller für das Basismodell des Google Pixel 11 Pro Fold mit 256 GB Speicher auf.
Für die Speichervariante mit 1 TB fallen sogar wahnwitzige 2.389 Euro an. Das ist preislich schlichtweg drüber und zeigt, wie weit sich die Highend-Foldables vom normalen Konsumentenalltag entfernen. Ich sehe beim besten Willen nicht, wie dieser gewaltige Preissprung der Masse schmackhaft gemacht werden soll.
Dünnes Gehäuse trifft auf magere Akku-Kapazität
Ein Blick auf die Hardware zeigt immerhin, dass Google aus Fehlern lernt. Das Gehäuse fällt zusammengeklappt mit 10,1 Millimetern erfreulich schlank aus und bringt 239 Gramm auf die Waage. Zusammen mit dem 6,4-Zoll-Außendisplay wirkt das Gerät unterwegs fast wie ein normales Smartphone.
Sobald ich das Gerät aber aufschlage und das 8-Zoll-LTPO-AMOLED-Display nutze, fordert die Technik ihren Tribut. Ausgerechnet beim Akku stagniert Google bei mageren 4.658 mAh. Zwei Displays mit bis zu 120 Hz Bildwiederholrate und 2050 Nits Helligkeit zu befeuern, zieht enorm Strom.
Ob der neue Tensor G6 im Zusammenspiel mit 12 GB oder 16 GB RAM die Effizienz so stark steigert, dass Vielnutzer ohne Powerbank durch den Tag kommen? Ich wage es stark zu bezweifeln.
Pixel Glow als KI-Gimmick statt echter Kamera-Innovation
Auf der Rückseite baut Google den Kamerablock um und spendiert ihm die Leuchtfunktion Pixel Glow / Pixel HiLight. Diese soll optisch anzeigen, wenn die KI im Hintergrund schuftet oder Benachrichtigungen anliegen. Ganz ehrlich: Das ist eine nett gemeinte Spielerei, löst aber kein reales Alltagsproblem.
Der Verkaufsstart steht für den 20. August 2026 an, die Enthüllung erfolgt bereits am 13. August 2026. Google baut zwar ein technisch feingeschliffenes Falt-Smartphone, stellt sich mit dieser Preisgestaltung aber selbst ein Bein. Ob man das wirklich braucht? Zu diesem Kurs definitiv nicht.
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