Samsung Galaxy A18: Geekbench zeigt Dreistigkeit beim Prozessor

Samsung Galaxy A17 4G Black
Quelle: Samsung
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Der nächste Kassenschlager von Samsung wirft seine Schatten voraus, bringt aber enttäuschend alte Bekannte mit. Ein Benchmark-Eintrag bei Geekbench enthüllt die technische Basis des kommenden Modell-Ablegers SM-A185G. Wer auf einen spürbaren Leistungssprung im Einsteigerbereich gehofft hat, wird maßlos enttäuscht: Unter der Haube steckt erneut der MediaTek Helio G99.

Damit recycled der Marktführer denselben System-on-a-Chip bereits in der vierten Smartphone-Generation in Folge. Schon das Galaxy A15, A16 und A17 vertrauten auf den im 6-Nanometer-Verfahren gefertigten Prozessor. In Kombination mit unzeitgemäßen 4 GB RAM serviert Samsung seinen Kunden damit eine technische Mogelpackung, die im Alltag schnell an ihre Grenzen stoßen wird.

Schon auf dem A17 führte das Ressourcen-Management der hauseigenen One-UI-Oberfläche bei Multitasking regelmäßig zu Rucklern. Dasselbe Setup nun ein viertes Mal aufzugreifen, grenzt an dreiste Produktstagnation auf dem Rücken der Verbraucher.

Spargedanke bedroht Alltagsleistung

Der Blick auf die restlichen Komponenten unterstreicht das Bild absoluter Resteverwertung. Die 50-Megapixel-Hauptkamera bildet weiterhin das Herzstück der Kameraeinheit, flankiert von einem mageren 5-MP-Ultraweitwinkel und dem altbekannten 2-MP-Makrosensor. Lediglich bei der Frontkamera keimt die leise Hoffnung auf ein Upgrade auf einen 12-Megapixel-Sensor, was jedoch aus keiner Datenbank hervorgeht.

Beim Energiespeicher setzt sich der Konservativismus nahtlos fort: Der Akku fasst unverändert 5000 mAh. Leistungswillige Käufer müssen ihre Hoffnungen daher auf die 5G-Variante projizieren. Während die Vorgänger noch auf Samsungs Exynos 1330 setzten, sprechen unbestätigte Berichte aus Südkorea von einem möglichen Wechsel zu Qualcomm – handfeste Beweise fehlen in den Benchmark-Datenbanken dafür bisher.

Kaufwarnung für Besitzer älterer Modelle

Die offizielle Vorstellung des Einsteiger-Modells wird für diesen Herbst erwartet. Da relevante Verbesserungen zum Vorgänger schlicht fehlen, bleibt Samsung kaum Spielraum für Preiserhöhungen. Ein Schnäppchen wird das Gerät dadurch allerdings noch lange nicht.

Wer bereits ein Galaxy A15 oder A16 besitzt, sollte dieses Upgrade konsequent verweigern. Samsung nutzt seine marktbeherrschende Stellung im Budget-Segment gnadenlos aus und liefert minimale Modellpflege zum vollen Preis.

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