Pixel 11 Pro: Google dreht gewaltig an der Preisschraube

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Quelle: Evan Blass
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Google zieht bei der Preisgestaltung massiv an. Wenige Tage vor der offiziellen Präsentation in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2026 liegen dank verlässlicher Leaker bereits alle Spezifikationen des Pixel 11 Pro auf dem Tisch – und die verheißen wenig Gutes für den Geldbeutel. Wer gehofft hatte, der Hersteller bleibe seiner kundenfreundlichen Preislinie treu, wird enttäuscht.

Der Einstiegspreis klettert auf saftige 1.199 Euro für die Ausführung mit 256 GB Speicher. Wer die Topversion mit 1 TB möchte, muss sogar 1.589 Euro hinlegen. Der Preistreiber ist eindeutig die weltweite Speicherkrise, doch Google reicht diesen Kostendruck ohne Kompromisse an uns Verbraucher weiter.

Tensor G6 trifft auf extrem helles Display

Technisch rüstet Google spürbar auf. Unter der Haube arbeitet der neue Tensor G6, flankiert von wahlweise 12 GB oder 16 GB RAM. Das 6,3 Zoll LTPO AMOLED-Display erreicht eine extreme Helligkeit von 3600 Nits, taktet variabel von 1 bis 120 Hz und nutzt eine 240 Hz PWM-Frequenz.

Gerade die 240 Hz PWM sehe ich kritisch. Für empfindliche Augen kann dieses Flimmern bei niedriger Displayhelligkeit zu schneller Ermüdung führen. Hier hätte Google moderner ansetzen müssen, um den hohen Preis zu rechtfertigen. Der 4707 mAh Akku klingt solide, muss die extrem helle Anzeige im Alltag jedoch erst einmal dauerhaft versorgen.

Vertraute Hülle mit neuem Lichteffekt

Optisch bleibt die Gehäuseform nah am Vorgänger. Die Maße von 152,7 x 71,8 x 8,4 mm bei 204 Gramm sorgen für eine gewohnt kompakte Handhabung. Als Farbvarianten stehen Light Fog, Midnight Haze, Dune und Pine bereit.

Echten Neuheitswert bietet vor allem die überarbeitete Kameraleiste. Dort verbaut Google ein neues LED-System namens Pixel Glow beziehungsweise Pixel HiLight. Aus meiner Sicht muss sich beim Verkaufsstart am 20. August 2026 zeigen, ob dieser Leuchteffekt einen echten Mehrwert bringt oder eine reine Spielerei bleibt.

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2 Kommentare

  1. Kann mir mal jemand erklären was Sätze wie „Wer die Topversion mit 1 TB möchte, muss sogar 1.589 Euro hinlegen. Der Preistreiber ist eindeutig die weltweite Speicherkrise, doch Google reicht diesen Kostendruck ohne Kompromisse an uns Verbraucher weiter.“ sollen?

    Das Pixel 10 Pro hat letztes Jahr doch exakt genauso viel gekostet, oder verstehe ich hier was falsch? Auch die 256gb Variante bleibt im Vergleich zum 10 Pro absolut unverändert, also warum spricht man hier von einem so krassen Preissprung?
    Klar der Einstiegspreis erhöht sich durch den Wegfall von der 128gb Variante. Aber der Rest bleibt doch unverändert?

    1. Das liegt daran, das schlechte News sich besser verbreiten als Gute.
      Darum werden auch absichtlich gewissen Spezifikationen weggelassen um das Produkt schlechter zu machen. Die Pro-Serie hat bsp. eine Software-Einstellung um auf 480 Hz PWM zu gehen was wohl absichtlich nicht erwähnt wird.

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