Google Pixel: August-Update sperrt sechs Modelle aus

Google Pixel 7 und Pixel 7 Pro Kamera
Quelle: Schmidtis Blog
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Google verfehlt das eigene Support-Versprechen erneut dramatisch: Das August-Sicherheitsupdate für Pixel-Smartphones ignoriert gleich sechs beliebte Modelle der Pixel 6– und Pixel 7-Reihe vollständig. Obwohl alle betroffenen Geräte offiziell unterstützt werden und bereits seit Juni mit Android 17 laufen, bleiben Millionen Nutzer schutzlos auf dem Juli-Stand hängen.

Ein Blick in das offizielle Pixel-Forum offenbart die Lücke: Von den gelisteten Modellen startet das Rollout erst ab dem Pixel 8. Weder das Pixel 6, 6 Pro, 6a noch das Pixel 7, 7 Pro oder 7a tauchen in der Freigabeliste für den Build CP2A.260805.005 auf.

Gefährliche Sicherheitslücke in der Video Processing Unit

Das Auslassen dieser Geräte ist kein kosmetischer Makel, sondern ein eklatantes Risiko. Der August-Patch schließt mit CVE-2026-0163 eine kritische Rechteausweitung in der Video Processing Unit (VPU). Angreifer können sich über diesen Chipbereich erweiterte Systemrechte verschaffen – von Google selbst als hochgradiges Sicherheitsrisiko eingestuft.

Wer glaubt, dass automatische Google-Play-Systemupdates diesen Schaden reparieren, irrt. Reine Play-Services-Patches erreichen die tief im Kernel und Treiber verankerten Pixel-Fixes nicht. Dieses Muster zeigt Methode: Schon im Februar und Mai 2026 ließ Google das Pixel 6 und Pixel 7 sprichwörtlich im Regen stehen.

Support-Garantie auf dem Papier ohne echtes Monatsversprechen

Auf Anfragen von US-Medien wie Droid Life blockt der Konzern stur ab. Google beruft sich darauf, dass vertraglich nur die Anzahl der Support-Jahre zugesagt sei, nicht jedoch ein verbindlicher Monatsrhythmus. Für Besitzer eines Pixel 7a ist das ein Schlag ins Gesicht, da der Support offiziell erst im Mai 2028 endet.

Für dich als Betroffener bleibt der Weg über die Einstellungen unter System > Softwareupdate. Steht dort der 5. Juli 2026, hast du das Nachsehen. Mein Rat: Halte zumindest die Play-Systemupdates manuell auf dem neuesten Stand und meide verdächtige Videodateien aus unbekannten Quellen, bis Google den Patch nachreicht.

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