Apple: iOS 27 Beta 5 mit schöneren Icons, sperrt ältere Geräte bei Siri aus

Nach drei Wochen Entwickler-Pause schiebt Apple die iOS 27 Beta 5 auf die Testgeräte. Wer auf einen gewaltigen Funktionssprung gehofft hatte, bekommt vor allem optischen Feinschliff serviert. Safari leuchtet in kräftigerem Blau, das Siri-Icon gleicht sich der bekannten Animation an und die Vorschau-App zeigt sich mit neuer Lupe im „Liquid Glass“-Gewand.
Nettes Design-Update, aber nach der langen Wartezeit bleibt der optische Anstrich eher Magerkost. Der eigentliche Zündstoff versteckt sich tiefer im System.
Siri bekommt 11 neue Stimmen mit harten Systemanforderungen
Bei der Sprachausgabe schraubt Apple an den Details: Die in vorherigen Betas eingeführten Schieberegler für Sprechtempo und Gefühlsausdruck stehen ab sofort für alle US-amerikanischen und britischen Stimmen bereit. Insgesamt elf Sprachvarianten lassen sich jetzt stufenlos anpassen. Das wurde aber auch Zeit, denn die Sprachausgabe klang in vielen Alltagssituationen schlicht zu monoton.
Der Haken folgt jedoch auf dem Fuß. Die neue neuronale Sprachsynthese läuft exklusiv auf dem iPhone 17 Pro, iPhone 17 Air, dem iPad Pro (M4) sowie Macs mit M3-Chip und mindestens 12 GB RAM. Selbst wer ein iPhone 15 Pro besitzt, schaut in die Röhre und wird mit den alten Sprachdateien abgespeist.
Aus technischer Sicht lässt sich das kaum rechtfertigen: Zwar benötigen lokale Sprachmodelle eine hohe Speicherbandbreite, doch das Ausgrenzen jüngerer Pro-Modelle schmeckt gewaltig nach künstlicher Verknappung, um den Kauf der neuen Hardware-Generation anzukurbeln.
WLAN-Details und Release-Fahrplan für iOS 27
Neben den Siri-Anpassungen stecken vor allem kleine Korrekturen im Update. Das Kontrollzentrum blendet das Mobilfunksymbol aus, sobald eine WLAN-Verbindung steht. Zudem spendiert Apple den Sucheinstellungen den neuen Bereich „Vor der Suche“, um App-Vorschläge und Verlaufseinträge feingliedriger zu steuern.
Im September erfolgt der finale Rollout von iOS 27 zusammen mit der neuen Hardware. Mein Fazit fällt klar aus: Wer kein Gerät der neuesten Generation nutzt, bekommt von den beworbenen Siri-Neuerungen vorerst nur einen Bruchteil zu spüren.
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
