iOS 26.4 Beta 4 wird verteilt und bringt Playlist-Generator und RCS-Verschlüsselung

Apple verteilt ab sofort die vierte Entwickler-Beta von iOS 26.4 und iPadOS 26.4 an registrierte Tester. Das Update folgt nur eine Woche nach der dritten Beta-Runde und bringt spannende Neuerungen für Musikfans und Messaging-Nutzer. Das Highlight bildet Playlist Playground in Apple Music. Nutzer erstellen hier per Texteingabe individuelle Wiedergabelisten für jede Stimmung oder Aktivität. Leider bleibt dieses KI-Feature vorerst Kunden außerhalb der EU vorbehalten. Wer lieber echte Live-Musik hört, findet über die neue Funktion Konzerte in deiner Nähe schnell lokale Auftritte direkt in der App.
Die Nachrichten-App rückt ebenfalls in den Fokus. Apple testet aktuell eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den RCS-Standard. Das verbessert die Sicherheit bei Chats zwischen iPhone- und Android-Nutzern massiv. Bisher blieben solche plattformübergreifenden Konversationen oft ungeschützt. Ebenfalls neu: Der Schutz für gestohlene Geräte ist nun standardmäßig aktiviert. Die Podcasts-App unterstützt jetzt zudem nativ Video-Podcasts. Das erleichtert Erstellern die Distribution und Monetarisierung ihrer visuellen Inhalte deutlich. Die Folgen integrieren sich nahtlos in die personalisierten Empfehlungen der Plattform.
Optisch schraubt Apple an der Darstellung von Alben und Playlists. Diese erscheinen nun mit großflächigeren Cover-Grafiken im Vollbild-Look. Ein neues Widget für Umgebungsgeräusche und erweiterte Metriken zur Schlafenszeit runden das Paket ab. Von der eigentlich erwarteten ersten Vorschau auf das neue Siri fehlt in dieser Beta allerdings noch jede Spur. Apple scheint hier noch Zeit für den Feinschliff zu benötigen. Wer im Beta-Programm registriert ist, findet den Download wie gewohnt in den Systemeinstellungen unter Allgemein und Softwareupdate.
Trotz der Vielzahl an Funktionen bleibt iOS 26.4 ein inkrementelles Update. Apple konzentriert sich primär auf die Verfeinerung bestehender Dienste und die Schließung von Sicherheitslücken. Entwickler sollten vor der Installation ein vollständiges Backup erstellen. Beta-Software kann im Alltag immer noch zu unerwarteten App-Abstürzen oder erhöhtem Akkuverbrauch führen. Die finale Veröffentlichung für alle Nutzer dürfte im Laufe des nächsten Monats erfolgen.
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