Amazon rasiert Music Prime: Bald gibts Werbung und Download-Verbot auf die Ohren

Amazon streicht wichtige Funktionen bei Music Prime und führt Werbeunterbrechungen ein. Der Online-Riese startet diese Kürzungen aktuell in Indien und Australien. Nutzer müssen für ein ungestörtes Musikhören bald extra bezahlen.
Das Update entzieht der Gratis-Version die Download-Funktion komplett. Musik lässt sich ohne Zusatzkosten nur noch streamen. Wer weiterhin offline hören möchte, braucht das teurere Unlimited-Abo.
Prime-Dienste mutieren zu Werbeschleudern
Die Entwicklung folgt einem bekannten Muster aus dem Videobereich. Amazon verfährst seit Monaten bei Prime Video ähnlich. Das Basis-Abo verkommt immer mehr zum digitalen Werbeplakat.
- Werbung: Unterbrechungen stören den Musikfluss.
- Download-Sperre: Offline-Nutzung fällt komplett weg.
- Zwang: Nur das Unlimited-Abo bietet den alten Komfort.
Die Salamitaktik von Amazon
Amazon wiederholt das Debakel aus dem Jahr 2022 mit Ansage. Damals schränkte der Konzern die Songauswahl massiv ein und verärgerte Millionen Kunden. Jetzt folgt der nächste logische Schritt der Monetarisierung.
Das Prime-Abo verliert seinen Status als Rundum-sorglos-Paket für den Alltag. Spotify und Apple Music lachen sich ins Fäustchen. Amazon treibt seine treuen Kunden direkt in die Arme der Musik-Konkurrenz. Wer zahlt schon gerne Mitgliedsbeiträge, um dann trotzdem Werbeclips beim Autofahren zu hören?
Die globale Ausweitung der Sparmaßnahme dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Deutschland steht mit Sicherheit als nächstes auf dem Plan.
Quelle: Android Authority
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