Android 16 QPR3: Kleine Änderung, großer Effekt – Widget-Größe kann endlich einfacher geändert werden

Android 16 Logo
Quelle: Google

Android hat seine Widgets über die Jahre ziemlich gut in den Griff bekommen. Sie rutschen nicht mehr wild über den Homescreen, sie reagieren sauber, sie sehen halbwegs konsistent aus. Nur eine Sache blieb erstaunlich altmodisch: das Vergrößern und Verkleinern. Finger drauf, ziehen, hoffen, dass man nicht versehentlich das ganze Ding verschiebt. Ein Klassiker.

Mit der aktuellen Android 16 QPR3 Beta taucht nun ein Detail auf, das fast unscheinbar wirkt, aber sofort Sinn ergibt. Google ergänzt die bekannte Drag‑Geste um zwei kleine Buttons: Plus und Minus. Mehr nicht. Und genau das macht es interessant. Die Knöpfe sitzen direkt am Widget, passen sich farblich dem System an und verschwinden automatisch, sobald die maximale oder minimale Größe erreicht ist. Kein Gefummel, kein „noch ein Pixel nach rechts“.

Screenshots aus der Beta zeigen, dass das Ganze bei verschiedenen Widget‑Typen funktioniert – Kalender, Wetter, Mediensteuerung. Die Buttons tauchen sowohl vertikal als auch horizontal auf, je nachdem, in welche Richtung man gerade arbeitet. Und ja, das wirkt wie eine Funktion, die man eigentlich schon vor Jahren erwartet hätte.

Der eigentliche Punkt steckt aber woanders: Diese Lösung hilft Menschen, die mit der klassischen Drag‑Geste Schwierigkeiten haben. Wer nicht gut greifen oder ziehen kann, bekommt eine präzisere Alternative. Ob Google das Feature später standardmäßig aktiviert oder in die Accessibility‑Einstellungen packt, ist noch offen. Beta heißt eben Beta. Und manchmal verschwinden solche Ideen auch wieder, bevor sie in der stabilen Version landen.

Abseits davon bringt QPR3 Beta 2 kaum sichtbare Neuerungen. Google konzentriert sich diesmal auf Fehler, die seit der ersten Beta nerven: hoher Akkuverbrauch, sporadische Freezes, Probleme beim Laden – sowohl per Kabel als auch drahtlos. Alles typische Baustellen für eine frühe Testversion, aber immerhin arbeitet Google daran.

Wer die Beta auf seinem Pixel nutzt, bekommt also keine große UI‑Revolution, aber ein kleines Werkzeug, das den Alltag tatsächlich angenehmer machen kann. Vorausgesetzt, es schafft den Sprung in die finale Version.

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