Android 17 und Juni-Drop: Google stopft endlich die Feature-Lücken

Pixel Feature Drop
Quelle: Google
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Android 17 erreicht ab heute die Pixel-Smartphones ab der 6. Generation. Google nutzt den Release für einen prall gefüllten Feature-Drop, der deutlich macht, wo die Reise bei den Pixel-Geräten hingeht. Dabei kopiert Google Funktionen, die bei Samsung oder Apple längst zum Standard gehören, und garniert das Ganze mit einer ordentlichen Portion KI.

Screen-Reactions und Multitasking

Die Integration von Screen-Reactions ist ein längst überfälliger Schritt. Wer Tutorials oder Reaction-Videos erstellt, braucht ab sofort keine Drittanbieter-Apps mehr, um die Frontkamera in die Bildschirmaufnahme zu spiegeln. Das ist praktisch gelöst und spart Nerven bei der Videobearbeitung.

Auch bei den Bubbles für schwebende App-Fenster zieht Google endlich nach. Dass Browser, Kalender oder Gemini nun über anderen Apps schweben, gehört auf großen Displays zum guten Ton. Einzig die „Bubble Bar“ auf dem Pixel 10 Pro Fold wirkt wie ein notwendiger Rettungsanker für das Multitasking, während sie auf kleineren Modellen schlicht fehlt.

KI-Tools: Kreativität per Sprachbefehl

Gemini Omni und der Musikgenerator Lyria 3 sind nun offiziell in die Gemini-App integriert. Ihr erstellt Videos oder Audiotracks durch bloße Texteingaben oder Bildvorlagen. Technisch beeindruckend, doch die Frage bleibt, ob diese KI-Spielereien im Alltag wirklich genutzt werden oder nur die Rechenlast erhöhen.

  • Pixel 10a: Erhält die Echtzeit-Sprachübersetzung bei Telefonaten. Ein massiver Sprung für ein Gerät der Mittelklasse, das bisher exklusiv den Top-Modellen vorbehalten war.
  • Pixel 9a & Pixel 8a: Quick Share ist jetzt kompatibel mit Apples AirDrop. Damit bricht Google endlich das Dateiaustausch-Monopol der Pro-Serie auf.
  • Pixel 10 Pro Fold: Bekommt die Bubble Bar für eine saubere App-Verwaltung.

Sicherheit und Fotobearbeitung

Die Funktion „Nachrichten aufzeichnen“ kommt nun auch hierzulande an. Das System geht bei Anrufen ran, fragt nach dem Grund und transkribiert in Echtzeit. Wer keine Lust auf klassische Mailbox-Ansagen hat, kann nun sogar individuelle Begrüßungen aufsprechen.

Besonders beim Diebstahlschutz macht Google einen klaren Schritt nach vorn. Ein als verloren markiertes Gerät verlangt zwingend die Biometrie zur Entsperrung; PIN und Passwort sind dann wertlos. Bei der Pixel Watch alarmiert das System nun zudem Notfallkontakte bei Stürzen oder Pulsverlust.

„Frag Google Fotos“ erlaubt in Deutschland nun die Bildbearbeitung per natürlicher Sprache. Spiegelungen entfernen oder komplexe Korrekturen per Befehl – das klingt komfortabel. Bleibt abzuwarten, ob die KI bei Details präzise bleibt oder das Bild mit KI-Artefakten überlädt.

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