BMW feiert 10.000 iX3 – aber in China lacht Xiaomi über diese Zahlen

Frontansicht eines blauen BMW iX3 im Sonnenuntergang
Quelle: BMW
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Während Neuling Xiaomi locker 30.000 Elektroautos im Monat absetzt, feiert BMW europaweit 10.299 Neuzulassungen. Die aktuellen Dataforce-Zahlen von Januar bis April 2026 belegen die harte Realität auf dem Asphalt. Der erste Wurf der „Neuen Klasse“ läuft gut an, dominiert den Markt aber keineswegs.

Verbrenner regieren hierzulande weiterhin den kompletten Sektor. Mehr als 75 Prozent der europäischen Neuwagen verbrennen stur Benzin oder Diesel. Ein Unternehmen, das vor Kurzem noch Smartphones baute, überrollt die etablierten Marken bei den Stückzahlen völlig.

Die nackte Wahrheit der SUV-Zulassungen

  • BMW iX3: Knapp 10.300 Verkäufe in vier Monaten sind im oberen Preissegment solide. Ein kurzer Moment zum Durchatmen für München.
  • BMW X3 & Mercedes GLC: Die klassischen Verbrenner wischen mit den Stromern den Boden auf. Sie knacken im gleichen Zeitraum mühelos die Marke von 40.000 Einheiten.
  • Xiaomi Elektroautos: Der Smartphone-Riese schickt jeden Monat 30.000 Wagen auf die Straße. Diese Geschwindigkeit entlarvt das europäische Tempo als Schneckenrennen.
  • BMW i3: Die kommende Limousine greift mit 900 Kilometern Reichweite an. Nette Papierwerte, die in der Praxis sowieso kaum einer ausfährt.
  • BMW iX1: Im Kompaktsegment tummelt sich das eigentliche Volumen. Erst dieses Update bringt der Marke echte Stückzahlen auf dem Kontinent.

Technisch packt BMW beim iX3 ordentlich was unter das Blech. Die 800 Kilometer Reichweite und das brachiale 400-kW-Schnellladen beerdigen das ständige Schielen auf die Tankanzeige. Im echten Pendleralltag schrumpfen die nervigen Ladepausen an der Raststätte extrem zusammen.

Trotzdem kauft die Masse weiterhin Verbrenner. Gewohnheit, Preis und Ladeinfrastruktur diktieren den Markt. Ein europäischer Achtungserfolg rettet auf Dauer keine Konzernbilanzen.


Quelle: Autonews

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