Dongfeng verspricht 1.000 km mit Feststoffakku – glaubt ihr das?

Dongfeng bringt in der zweiten Hälfte 2026 eine neue Feststoffbatterie in Serie. Sie soll Elektroautos über 1.000 Kilometer weit antreiben. Der Plan des chinesischen Herstellers steht laut einem Bericht der Provinzzeitung Hubei fest.
Die Energiedichte liegt bei starken 350 Wh/kg. Kommende Konkurrenten wie der neue BMW i3 kratzen mit klassischen Akkus ebenfalls an dieser Reichweite. Das Paket von Dongfeng wiegt bloß 30 Prozent weniger. Das spart Gewicht und bringt echte Dynamik auf die Straße.
Das Feststoff-Feldlager: Wer liefert zuerst?
- Dongfeng (Voyah, Yipai, Nammi): Nutzt die hauseigene Zelle ab Ende 2026 direkt selbst. Das spart fette Zulieferer-Kosten.
- Mercedes & Stellantis: Verlassen sich lieber auf den US-Partner Factorial. Das dauert länger und kostet wertvolle Marge.
- GAC, CATL & FAW: Die chinesischen Rivalen peilen genau denselben Zeitraum an. Der Preiskampf wird brutal.
Der feste Elektrolyt ersetzt die flüssige Variante klassischer Lithium-Ionen-Zellen. Das eliminiert die größte Angst vieler Fahrer vor Bränden bei schweren Unfällen. Selbst bei 170 Grad Hitze entwickelte die Batterie im Labor weder Rauch noch Feuer. Auch extreme Verformungen um die Hälfte übersteht das System schadenfrei.
Ein echter Härtetest fand im eiskalten Mohe statt. Bei frostigen minus 30 Grad behielt der Akku über 74 Prozent seiner Kapazität. Die vierstellige Reichweite bleibt damit im Winter absolut realistisch.
Technisch setzt das Team auf einen Oxid-Polymer-Verbundstoff. Bestehende Fabriken lassen sich dadurch schnell umrüsten. Die Rohstoff-Lieferketten im Hintergrund stehen bereits. Das Labor unter Zhang Wei meldet komplette Eigenständigkeit bei allen Kernkomponenten. Dafür gründete der Konzern ein Konsortium mit 18 Partnern.
Trotzdem bleibt gesunde Skepsis Pflicht. Große Ankündigungen verpuffen in der Tech-Welt regelmäßig als heiße Luft. Dongfeng verkaufte 2025 zwar über eine Million Elektroautos (NEVs). Der Massenmarkt funktioniert am Ende über den Preis. Solange Feststoffzellen extrem teuer bleiben, bringen billige Natrium-Batterien den Fahrern im Alltag deutlich mehr.
Quelle: CarNewsChina
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
