Tesla Cybercab: Die EPA-Dokumente zeigen die ungeschminkte Wahrheit

seitliche Ansicht des Tesla Cybercab mit geöffneten Flügeltüren
Quelle: Tesla, Inc.
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Das Tesla Cybercab wiegt trotz fehlendem Lenkrad und nur zwei Sitzen satte 1.412 Kilogramm. Die offiziellen EPA-Zertifizierungsunterlagen enthüllen jetzt die nackten Fakten über das neue Robotaxi.

Elon Musk versprach ein radikal leichtes Effizienzwunder für die Metropolen. Am Ende ist der autonome Zweisitzer schwerer als ein normaler Honda Civic mit vier Türen.

Tesla Cybercab: Die technischen Daten im Check

  • Motor: 163 kW (219 PS) Frontantrieb – Kein Rekord, aber pragmatisch. Ein Toyota Corolla leistet im Alltag ähnlich viel.
  • Akku: 47,6 kWh Kapazität (326 Volt) – Der kompakte Block reicht für Stadtfahrten völlig aus.
  • Ladesystem: Induktiv mit 53,365 kWh Ladeenergie – Rund 12 Prozent der Energie verpuffen als Verlust, ein Kabel wäre viel effizienter.
  • Reichweite: Real rund 293 Meilen (ca. 471 km) – Der unkorrigierte EPA-Wert von 418 Meilen bricht mit Klimaanlage und echtem Stadtverkehr sofort ein.
  • Zuladung: 280 Kilogramm maximale Nutzlast – Zwei Passagiere mit Gepäck bringen die Achsen schnell ans Limit.

Die Batterie blockiert mit 308 Kilogramm einen massiven Teil der Gesamtmasse. Ein klassischer Mazda MX-5 Miata wiegt insgesamt deutlich weniger und bietet dafür echten Fahrspaß.

Der Frontantrieb ist eine pragmatische Premiere. Ein herkömmliches Tesla Model 3 baut auf Heck- oder Allradantrieb. Beim Cybercab spart die vordere Einheit den hinteren Hilfsrahmen und drückt die Produktionskosten im Werk nach unten.

Das Fahrzeug rollt bereits vom Band in der Giga Texas. Die EPA-Zertifizierung für den Straßenverkehr ist offiziell durch.

Ein klarer Weg zum echten fahrerlosen Betrieb fehlt bisher komplett. Waymo macht seit Jahren echten Umsatz mit Passagieren. Tesla verheddert sich im Zulassungs-Chaos. Die Technik steht. Die Genehmigungen nicht.


Quelle: Electrek

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