BMW i3: Design-Vorbote für den neuen 3er in Turin

Blick auf die Niere eines blauen BMW i3 Neue Klasse
Quelle: BMW
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Der neue BMW i3 steht dieses Wochenende auf der Turin Motor Show und macht klar, wohin die Reise geht. Voll elektrisch, als Limousine neu erfunden und gleichzeitig der erste Neue-Klasse-Sedan der modernen Ära. Was ich an den Bildern und Infos sehe, ist kein reines Show-Stück. Das Auto liefert den Design-Vorblick auf den kommenden 3er (G50), auch wenn der weiter auf CLAR bleibt und nur Außen- und Innenoptik weitgehend mit dem NA0 teilt.

Die Show-Version kommt in M Le Castellet Blue. Kein Zufall. BMW pusht diese Farbe gerade massiv und hält sie aktuell exklusiv für den i3. Alle Pressefotos zeigen den Stromer in genau diesem Blau. Das M Sport Package sitzt, die Linien wirken sauber. Trotzdem würde ich den Wagen gern mal ohne das Paket sehen. Die Chance ist groß, dass die Online-Konfiguratoren bald live gehen und endlich die Basisversion zeigen.

Die 20-Zoll-Räder tragen den Code 1066 M und bringen ein neues Design mit. Zweifarbig, wie erwartet. BMW setzt weiter auf diesen Look oder Vollschwarz statt klassischem Silber. Optional gibt es 21 Zoll für die sportlichere Optik – mit dem üblichen Risiko für die Reichweite. Daneben steht auch eine Version in Digital White mit farblich passendem Lenkrad. Die Blau-Weiß-Kombi erinnert stark an das Exemplar vom Goodwood Festival of Speed, nur dass das damals rechtsgelenkt war.

Die Serienproduktion in München läuft bereits. Kundenauslieferungen stehen kurz bevor. Wer keinen SUV will und trotzdem Platz braucht, bekommt Alternativen. Der erste i3 Touring soll im kommenden Jahr folgen. Noch schneller kommt der iX4 als Coupé-SUV. Alles deutet auf eine Weltpremiere noch vor Ende 2026 hin.

Design-Spiegelung für den kommenden 3er

BMW hat den neuen 3er und den M350 xDrive bereits angeteasert. Für Verbrenner-Fans gibt es also noch was. Der Großteil dessen, was man am i3 sieht, wandert innen und außen rüber. Die Proportionen unterscheiden sich leicht: Der G50 bekommt eine längere Nase. Notwendig, weil dort Vier- und Sechszylinder Platz finden müssen, wo der i3 den Frontraum hat. Am Heck setzt die M-Performance-Variante auf vier Endrohre.

Im Kern bleibt die Optik aber sehr nah am i3. Was in Turin steht, unterscheidet sich nicht fundamental vom achten 3er, den BMW Ende des Monats offiziell zeigt. Gut oder schlecht – das entscheidet jeder selbst. Die Neue Klasse liefert hier den Stil-Rahmen, den der Verbrenner einfach übernimmt.

Touring und iX4 als nächste Schritte

Der i3 ist die Limousine. Praktischer wird es mit dem Touring. BMW i3 Touring sprengt die Reichweiten-Skala und bringt konkrete Zahlen für den Elektro-Kombi. Der soll die Alltagstauglichkeit ohne SUV-Kompromiss liefern. Parallel dazu rückt der iX4 als Coupé-Crossover vor und schlägt den Touring zeitlich. Wer die komplette Modellfamilie der Neuen Klasse im Blick behalten will, findet im Überblick zu allen Modellen und Technologien die Einordnung.

Die Produktion in München läuft, die ersten Kundenwagen stehen bevor. Turin zeigt den i3 als fertiges Produkt und gleichzeitig als Design-Vorlage. Der 3er kommt in Kürze und wird optisch kaum abweichen. Ob das die Fans begeistert oder eher nervt, bleibt abzuwarten. Die Richtung ist klar: Neue Klasse diktiert den Look, egal ob Strom oder Benzin.

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