BMW i3 und Mercedes C-Klasse EQ: Welches Elektroauto gewinnt das prestigeträchtige Limousinen-Duell?

BMW i3 2026
Quelle: BMW

Der Kampf um die Vorherrschaft in der elektrischen Mittelklasse geht in die entscheidende Phase. Nach dem ersten Kräftemessen der SUV-Modelle BMW iX3 und Mercedes GLC EQ werfen die beiden deutschen Autoriesen nun ihre neuen Limousinen in den Ring. BMW enthüllte seinen neuen i3 in München. Mercedes zieht erst Ende April in Asien mit der elektrischen C-Klasse nach. Beide Fahrzeuge versprechen fortschrittliche 800-Volt-Architektur und hohe Reichweiten.

Unter dem Blech liefert BMW beeindruckende Zahlen ab. Der Münchner Autobauer rüstet den 4,76 Meter langen i3 50 xDrive mit einer gewaltigen Batterie von 109 kWh aus. Diese enorme Kapazität verhilft dem Fahrzeug zu einer WLTP-Reichweite von 900 Kilometern. Die Elektromotoren an beiden Achsen mobilisieren zusammen 469 PS. An der Ladesäule zieht der BMW den Strom mit rasanten 400 kW. Das Stuttgarter Pendant schickt in der Allradversion C 400 EQ 4matic zwar 489 PS auf den Asphalt, muss sich aber mit einem 94-kWh-Akku begnügen. Die Reichweite der C-Klasse liegt bei soliden 700 Kilometern. Die Ladeleistung erreicht maximal 330 kW.

Im Innenraum dreht Mercedes den Spieß gnadenlos um. Das Stuttgarter Cockpit dominiert den Raum mit einer 39 Zoll großen Display-Wand, die sich lückenlos über das gesamte Armaturenbrett erstreckt. BMW verzichtet in seinem neuen Konzept sogar auf einen Bildschirm für den Beifahrer. Die Münchner fokussieren sich lieber auf ein zentrales 17,9-Zoll-Display und das eigenwillige Panoramic Display in der Windschutzscheibe. Das Platzangebot und die bequemen, klimatisierten Sitze liegen bei beiden Limousinen auf absolutem Premium-Niveau. Ein physischer Autoschlüssel wandert künftig ins Museum. Beide Modelle lassen sich komplett über das Smartphone entriegeln und starten.

Wer auf autonomes Fahren hoffte, wird enttäuscht. Beide Hersteller verzichten in dieser Fahrzeugklasse auf Level-3-Systeme. Zu hohe Entwicklungskosten und eine geringe Kundennachfrage stoppten diese Pläne. Die Fahrer müssen sich mit guten Level-2-plus-Assistenten zufriedengeben. Starke Unterschiede zeigen sich beim Fahrwerk. Mercedes bietet optional eine Luftfederung und eine lenkende Hinterachse an. BMW vertraut auf eine klassische Fünflenker-Hinterachse mit adaptiven Dämpfern. Der Einstieg in die elektrische Mittelklasse startet bei beiden Kontrahenten voraussichtlich ab 65.000 Euro für die großen Motorisierungen.

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