Elektrischer BMW M3: Soll Kreise um den Verbrenner fahren – und M3 bleibt der Name

Die deutschen Premiumhersteller elektrifizieren sukzessive ihre Performance-Sparten. BMW arbeitet derweil an einem elektrischen M3, der keine Kompromisse kennen soll. Ein erster Fahrbericht verspricht enorm viel Fahrspaß.
Das Ziel ist klar formuliert: Ein elektrischer BMW M muss sich wie ein echter BMW M anfühlen. Diese Anforderung klingt selbstverständlich, ist aber alles andere als trivial. Denn die ursprüngliche M3-Zielgruppe ist anspruchsvoll, und BMW weiß, dass Technologie allein keine emotionale Bindung ersetzt. Sylvia Neubauer von BMW macht in aktuellen Mediengesprächen deutlich, wohin die Reise geht: Der elektrische M3 könne Kreise um den Verbrenner fahren. Eine Aussage, die die ohnehin hohen Erwartungen weiter schürt.
Um potentielle Käufer von der kompromisslosen Elektrostrategie zu überzeugen, arbeitet BMW unter anderem an einem komplett neu entwickelten Sound, der sich an historischen M3-Modellen und vergangenen Motorgenerationen orientiert. Wie das konkret klingen wird, ist noch offen – es ist aber ein Hinweis darauf, dass BMW die emotionale Dimension des Fahrerlebnisses nicht dem Zufall überlässt.
Bemerkenswert ist, dass der Verbrenner damit nicht verschwindet. Ein benzinbetriebener M3 soll parallel weiter existieren. Neubauer deutet zudem an, dass sogar eine handgeschaltete Variante mit etwas reduzierter Leistung denkbar wäre – weil die verfügbaren Getriebe bei bestimmten Leistungsstufen an ihre mechanischen Grenzen stoßen.
Dass BMW den elektrischen M3 nicht einfach ankündigt und dann auf Interesse hofft, zeigt die begleitende Kommunikationsstrategie. Über eine laufende Videoserie sollen Skepsis abgebaut und Vertrauen schrittweise aufgebaut werden. Laut Neubauer geht dieser Plan bereits auf. Wer darauf gewartet hatte, dass BMW bei der Umbenennung kreativ wird: Der elektrische M3 heißt schlicht M3 – kein iM3, kein M3e.
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Wäre optisch und auch sonst genau mein Fall, aber der typische Mercedes G63 oder BMW M3 Pilot braucht halt als Ersatz für was auch immer dieses proletenhaft laute Motirgeräusch, mit dem er vor anderen Verkehrsteilnehmern angeben kann! Das ist für ihn das Wichtigste … alles andere ist nachrangig, mag es auch noch so gut sein! Erlebe ich jeden Tag in der Innenstadt von Großstädten! Traurig aber leider wahr!